EINLEITUNG
Ein anderer wunderbarer Aspekt des Quran ist, dass er Angaben
zu wichtigen Ereignis-
sen enthält, die erst in der Zukunft auftreten. Dies ist eines
der Wunder, die unter Beweis stellen, dass der Quran das Wort
Allahs ist.
Auf den folgenden Seiten werden wir einige der Sachver-halte,
die der Quran bezüglich der Zukunft gibt und die bereits eingetreten
sind, detailliert betrachten.
DER SIEG ÜBER BYZANZ
Eine der Enthüllungen, die im Quran über die Zukunft gegeben
werden, steht in den ersten Versen der Sure ar-Rum. In diesen
Versen wird angegeben, dass das byzantinische Reich eine große
Niederlage erleiden wird, dass es danach aber erneut siegen wird.
Alif-lam-mim. Besiegt sind die Byzantiner. Am unteren Teil des
Landes. Aber nach ihrer Niederlage werden sie siegen. In wenigen
Jahren. Allah steht die Entscheidung zu, vorher wie nachher. Und
an jenem Tage werden die Gläubigen frohlocken. (Sure 30:1-4 -
ar-Rum)
Diese Verse wurden um 620 n. Chr. offenbart,
sieben Jahre nach der schweren Niederlage der christlichen Byzantiner
gegen die heidnischen Perser. Dennoch machen die Verse die Voraussage,
Byzanz wieder siegreich sein werde. Tatsächlich hatte Byzanz solche
schwere Verluste erlitten, dass es unmöglich schien zu überleben,
geschweige denn wieder einen Sieg zu erringen. Nicht nur die heidnischen
Perser, sondern auch die Awaren, die Slawen und die Langobarden
waren eine ernsthafte Bedrohung für das byzantinische Reich. Die
Awaren waren bis an die Mauern von Istanbul gekommen. Heraklius,
der Kaiser des byzantinischen Reiches hatte befohlen, das Gold
und das Silber der Kirchen einzuschmelzen und Geld daraus herzustellen,
um die Kosten der Armee zu tilgen. Sogar die Bronzestatuen wurden
geschmolzen, um daraus Geld zu machen. Viele Gouverneure hatten
sich gegen Kaiser Heraklius aufgelehnt und das Reich war am Punkt
des Zusammenbruchs. Mesopo-tamien, Kilikien, Syrien, Palästina,
Ägypten und Armenien, die früher zu Byzanz gehört hatten, wurden
von den Persern eingenommen.1
Jeder erwartete, dass das Reich der Byzantiner zerstört werden
würde. Doch in diesem Moment wurden die ersten Verse der Sure
ar-Rum offenbart und verkündeten, dass Byzanz in wenigen Jahren
erneut siegreich sein würde. Dieser Sieg schien so unmöglich,
dass arabische Polytheisten soweit ge-gangen waren, sich über
diese Verse lustig zu machen. Sie nahmen an, dass der Sieg, den
der Quran verkündet hatte, niemals eintreten könnte.
Jedoch sieben Jahre nach der Offenbarung der
ersten Verse der Sure ar-Rum, im Dezember 627 n. Chr., hat zwischen
Byzanz und dem persischen Reich bei Nineveh eine Schlacht stattgefunden
und dieses Mal besiegte die byzantinische Armee die Perser. Einige
Monate später mussten die Perser einen Vertrag mit Byzanz schließen
der besagte, dass die alle besetzten Gebiete den Byzantinern zurückgegeben
werden müssen.2
Derart wurde der Sieg, den Allah im Quran beschrieben hat, in
wunderbarer Weise Wirklichkeit.
Ein anderes Wunder, das in diesen Versen aufgedeckt wird, ist
der Verweis auf eine geographische Gegebenheit, die zu dieser
Zeit niemandem bekannt war.
Links ist eine Satellitenfotographie
des toten Seebassins. Die Höhe des Toten Meeres konnte nur
mit modernen Messtechniken festgestellt werden. Durch diese
Messungen wurde nachgewiesen, dass dieser Ort "die niedrigste
Region auf der Erdeoberfläche" ist. |
Im dritten Vers der Sure ar-Rum werden wir in-formiert, dass
die Oströmer in der niedrigsten Region der Erde besiegt werden
würden. Dieser Ausdruck, auf arabisch "edna al-ard" wird in vielen
Übersetzungen als "Am unteren Teil des Landes"
oder "im Land nahebei" oder auch "in
dem nahegelegenen Land" gedeutet. Doch dies ist nicht
die wörtliche Bedeutung des ursprünglichen Begriffs, sondern eher
eine bildliche Deutung davon. Das Wort "edna" wird von dem Wort
"dan" abgeleitet, welches "niedrig" bedeutet, und das arabische
Wort "ard" bedeutet "das Erdboden, die Erde". Folglich bedeutet
der Satzteil "edna al-ard" soviel wie "der niedrigste Platz auf
der Erde".
Einige Kommentatoren ziehen es vor, die andere
Bedeutung des Wortes "ganz nahe" anzunehmen, indem sie auf die
Nähe des in Frage stehenden Gebietes zu den Arabern verweisen.
Der tatsächliche Sinn des Wortes deutet jedoch auf eine sehr wichtige
geologische Gegebenheit hin, die zu der Zeit, als der Quran hinabgesandt
wurde, nicht bekannt war. Denn wenn wir den niedrigsten Punkt
der Erde betrachten, sehen wir, dass dieser Punkt genau das Einzugs-gebiet
des Toten Meers ist, der Ort an dem die Byzan-tiner gesiegt haben.3
Es ist interessant, dass der Kampf zwischen den Byzantinern und
den Persern wirklich am niedrigsten Punkt der Erde stattgefunden
hat. Diese spezifizierte Region ist das tote Seebassin, das im
Dreiländereck Syrien, Palästina und Jordanien liegt. Das "Tote
Meer", das 395 Meter unter dem Meeres-spiegel liegt, ist wirklich
die niedrigste Region in der Erde. Dies heißt, dass die Perser
am niedrigsten Teil der Welt besiegt wurden, genau wie es im Vers
beschrieben ist.
Der interessanteste Punkt liegt in der Tatsache, dass die Höhe
des Toten Meeres nur mit moderner Messtechnik bestimmt werden
konnte. Vorher war es unmöglich zu wissen, dass es die niedrigste
Region der Erdoberfläche ist. Doch wurde diese Region im Quran
als "der niedrigste Punkt auf der Erde" beschrieben, und wir haben
hier einen anderen Beweis, dass der Quran eine Offenbarung von
Allah ist.
PHARAOS LEICHE WURDE AUFBEWAHRT
Wie wir in den folgenden Kapiteln detailliert behandeln werden,
war Pharao ein Ungläubiger, der sich selbst als Gott ansah und
auf Einladungen von Moses, Allahs Weg zu gehen, mit Verleumdungen
und Drohungen erwidert. Pharao hat dieses arrogante Verhalten
solange fortgesetzt, bis er mit Todes-gefahr konfrontiert wurde,
und verstand, dass er ertrinken würde. Im Quran wird durch diesen
Vers dokumentiert, dass Pharao sich sofort zum Glauben neigt,
als er mit Allahs Qual konfrontiert wird:
Und Wir führten die Kinder Israels durchs Meer.
Da folgte ihnen Pharao mit seinen Heerscharen in wütender Feindschaft.
Als sie am Ertrinken waren, rief er: "Ich glaube, dass es keinen
Gott gibt als den, an welchen die Kinder Israels glauben, und
ich bin einer der Gottergebenen!" (Sure 10:90 - Yunus)
Aber Allah hat Pharaos' Glauben nicht mehr akzeptiert. Allah
teilt dieses unaufrichtige Verhalten Pharaos' im Quran mit diesen
Versen mit:
Wie? Jetzt? Und zuvor rebelliertest du und warst
einer derer, die Verderben stiften! Aber Wir wollen heute doch
deinen Leib retten, damit du für die Späteren ein Warnzeichen
seist. Denn wahrlich, viele der Menschen achten nicht auf Unsere
Botschaft. (Sure 10:91, 92 - Yunus)
Die Mitteilung im Vers, dass Pharaos Leiche
ein warnendes Beispiel für die kommenden Generationen sein wird,
kann als ein Zeichen angesehen werden, dass die Leiche nicht "verdorben"
sein möge. Wie im Quran vor 1400 Jahren berichtet wurde, wird
die Leiche im Mumiensaal des ägyptischen Museums in Kairo ausgestellt.
Mit höchster Wahrschein-lichkeit wurde Pharaos Leiche an Land
gespült, nachdem er ertrunken war, und die Ägypter haben die Leiche
gefunden und sie zu seinem vorher aufgebauten Grab gebracht.4
DIE EROBERUNG VON MEKKA
Wahrlich, Allah wird das Traumgesicht Seines Gesandten wahrmachen:
Er wird euch, so wie Allah es will, in völliger Sicherheit in
die unverletzliche Moschee führen, mit geschorenem Haupt oder
gekürztem Haar. Fürchtet euch nicht; denn Er weiß, was ihr nicht
wisst. Und Er hat euch außer diesem einen weiteren nahen Sieg
bestimmt. (Sure 48:27 - al-Fath)
Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) hat als er in Medina war in seinem
Traum gesehen, dass die Gläubigen in Sicherheit in die Heilige
Moschee eingetreten sind und die Kaaba umkreist haben und er hat
den Gläubigen diese frohe Botschaft gegeben. Denn die Gläubigen,
die von Mekka nach Medina ausgewandert haben, konnten seit dieser
Zeit nicht nach Mekka gehen.
Allah hat den Propheten Muhammad (s.a.w.s) als eine Hilfe und
Unterstützung den 27. Vers der Sure al-Fath offenbart und mitgeteilt,
dass Muham-mads Traum wahr ist und wenn Allah will, die Gläubigen
nach Mekka reisen können. Tatsächlich sind die Muslime nach einer
bestimmten Zeit zuerst durch den Friedensvertrag von Hudaybiya
und dann mit der Eroberung von Mekka in die Lage versetzt worden,
in Sicherheit in die Heilige Moschee einzutreten, wie es auch
im Vers berichtet wird. Auf diese Weise hat Allah gezeigt, dass
die frohe Botschaft, die der Prophet Muhammad (s.a.w.s) den Gläubigen
gegeben hat, richtig war.
Es gibt hier einen beachtenswerten Punkt. Wenn
wir auf den 27. Vers der Sure al-Fath Acht geben, werden wir sehen,
dass auch eine andere Er-oberung erwähnt wird, die sich vor der
Eroberung von Mekka verwirklichen wird. Selbstverständlich haben
die Muslime zuerst die Burg von Hayber erobert, den die Juden
besaßen und sind dann nach Mekka gegangen, wie es auch im Vers
mitgeteilt wird.5
Einige der anderen Verse, in denen die frohe Botschaft der Eroberung
von Mekka gegeben wurde, sind folgende:
Und Er war es, Der im Tal von Mekka ihre Hände
von euch abhielt und eure Hände von ihnen, nachdem Er euch über
sie hatte obsiegen lassen; und Allah sah sehr wohl euer Verhalten.
(Sure 48:24 - al-Fath)
Wahrlich, Wir haben dir einen klaren Sieg gewährt,
damit Allah dir die Vergebung deiner früheren und künftigen Sünden
erweise und Seine Gnade an dir erfülle und dich auf geradem Weg
führe. Und (zeige), dass Allah dir mit mächtiger Hilfe zu Hilfe
kommt. (Sure 48:1-3 - al-Fath)
In der Sure 17:76 wurde es folgendermaßen an-gegeben, dass die
Ungläubigen nicht in Mekka bleiben werden:
Und in der Tat hätten sie dich fast des Landes verschreckt, dass
sie dich daraus vertreiben möchten; aber dann wären sie nach dir
nur eine geringe Zeit geblieben. (Sure 17:76 - al-Isra')
Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) hat Mekka im 8. Jahr der Hidschra
erobert. Nach zwei Jahren jedoch wurden die Ungläubigen aus Mekka
vertrieben, wie Allah es im Quran mitgeteilt hat. Ein anderer
wichtiger Punkt dabei ist folgender: Zu der Zeit, als der Prophet
Muhammad (s.a.w.s) den Gläubigen diese Botschaft gegeben hat,
war die Situation für die Gläubigen nicht günstig. Die Götzendiener
waren fest entschlossen, den Gläubigen nicht zu erlauben, nach
Mekka zu kommen. Dies führte jene, in deren Herzen es Krankheit
gibt, dazu, die Rede des Propheten mit Zweifel anzuhören. Doch
der Prophet Muhammad hat daran geglaubt, was Allah ihm mitgeteilt
hat und er hat diese Offenbarungen den Menschen erklärt, indem
er auf Allah vertraute ohne zu berücksichtigen, was andere Menschen
sagen würden. Es ist ein großes Wunder des Quran, dass alles was
er gesagt hat, sich in kurzer Zeit verwirklicht hat.
DIE ENTDECKUNG DES WELTRAUMS
Die Weltraumforschung und die Entdeckung des Raums wurden am
4. Oktober 1957 begonnen, als der sowjetische Erdsatellit Sputnik
ins All geschickt worden ist. Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin
hat als erster Mensch einen Raumflug durchgeführt. Am 20. Juni
1969 hat Neil Armstrong als erster Mensch während der Mission
des Raumschiffs Apollo 11 den Mond betreten.
Der Quran hat vor 1400 Jahren auf die Entwicklun-gen, die die
Menschen durchführen werden und auf die Möglichkeit von Weltraumreisen
hingewiesen. Im Quran lenkt Allah unsere Aufmerksamkeit auf dieses
Thema mit dem Vers:
O ihr versammelten Dschinn und Menschen! Wenn
ihr imstande seid, die Grenzen der Himmel und der Erde zu überschreiten,
dann überschreitet sie. Ihr würdet sie aber nur mit einer Ermächtigung
überschreiten können. (Sure 55:33 - ar-Rahman)
Das arabische Wort "sultan", das im Vers als "Ermächtigung" übersetzt
wird, bedeutet auch "Argument", "Macht", "Kraft", "Entscheidung",
"Ge-setz", "Weg", "Autorität", "Er-laubnis", "lizenzieren", "heiligen",
"Beweis".
Der Vers betont, dass die Men-schen über die Grenzen von Himmel
und Erde nicht selbstständig sondern nur mit einer "Ermächtigung"
hinausgehen können. Diese Möglichkeit, über die Allah uns im Quran
berichtet, hat sich in der Techno-logie des 20. Jahrhunderts verwirklicht.
MODERNE FAHRZEUGE
Und (Er erschuf) die Pferde und die Kamele und die Esel, damit
ihr auf ihnen reitet, und zum Schmuck. Und Er wird (manches) erschaffen,
wovon ihr (heute) nichts wisst. (Sure 16:8 - an-Nahl)
Im obigen Vers wird darauf hingewiesen, dass es außer den Tieren,
die als Fahrzeuge angesehen werden, auch andere Fahrzeuge geben
wird, von denen die Menschen noch keine Ahnung haben. Im untenstehenden
Vers deutet Allah an, dass es auch andere Fahrzeuge wie Schiffe
geben wird.
Und ein Zeichen ist es für sie, dass Wir ihre
Nachkommenschaft in der vollbeladenen Arche trugen, und ihnen
ähnliche machten, mit denen sie fahren. (Sure 36:41, 42 - Ya Sin)
FLUGZEUGTECHNOLOGIE
Und Salomo (machten Wir) den Wind (dienstbar),
der nach seinem Gebot zu dem Land wehte, das Wir gesegnet haben.
Und Wir wussten um all diese Dinge. (Sure 21:81 - al-Anbiya)
Wie aus dem obenerwähnten Vers ersichtlich ist, hat Allah den
Wind Salomo zur Verfügung gestellt und ihm ermöglicht, den Wind
bei seinen unterschiedlichen Arbeiten als ein Mittel zu benutzen.
Es ist von höchster Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Vers darauf
verwiesen wird, dass wie zu der Zeit des Propheten Salomo auch
in der Zukunft Windenergie genutzt wird.
Und Salomo (unterwarfen Wir) den Wind. Sein Morgen
war ein Monat und sein Abend ein Monat... (Sure 34:12 - Saba)
Es ist möglich, dass mit dem Ausdruck "...Salomo
(unterwarfen Wir) den Wind. Sein Morgen war ein Monat und sein
Abend ein Monat..." im Vers darauf hingedeutet wird, dass
der Prophet Salomo schnell an unterschiedliche Orte reisen konnte.
Es ist möglich, dass der Prophet Salomo zu seiner Zeit eine Technologie
benutzt hat, die der Flugtechnologie heutiger Zeit ähnelt, dass
er Fahrzeuge gebaut hat, die mit Hilfe des Windes fahren und durch
diese Fahrzeuge weit voneinander entfernte Orte erreicht hat.
Sicherlich kennt die Wahrheit nur Allah.
Folglich ist es von höchster Wahrscheinlichkeit, dass mit den
obenerwähnten Versen auf die hoch entwickelte Flugzeugtechnologie
unserer Zeit hingewiesen wird.
BILDÜBERTRAGUNG
Da sprach einer von ihnen, welcher Schriftkenntnisse
besaß: "Ich bringe ihn dir innerhalb eines Augenzwinkerns von
dir!" Und als er ihn vor sich stehen sah, sprach er: "Dies ist
eine Gnade meines Herrn, mich zu prüfen, ob ich dankbar oder undankbar
bin..." (Sure 27:40 - an-Naml)
Die Person, die im Vers als "einer von ihnen, welcher Schriftkenntnisse
besaß" erwähnt wird, be-hauptet, dass er dem Propheten Salomo
den Thron der Königin von Saba in sehr kurzer Zeit "innerhalb
eines Augenzwinkerns von ihm" bringen kann. Es ist möglich, dass
dies auf eine hoch entwickelte Techno-logie hindeutet, welche
zu unserer Zeit für die Bild-übertragung benutzt wird. Ein anderer
Vers bezüglich dieses Themas ist folgender:
Ein Kraftprotz von den Dschinn sagte: "Ich bringe ihn dir, noch
bevor du dich von deinem Platz erhebst. Ich bin wirklich dafür
stark genug und auch verlässlich." (Sure 27:39 - an-Naml)
Heutzutage ist es möglich, dass alle Infor-mationen wie Schrift,
Bilder und Filme durch die Internet-Technologie in wenigen Sekunden
weit entfernte Strecken zurücklegen können. Es ist möglich, dass
Allah mit der Erklärung, dass der Thron der Königin von Saba schnell
zu einem entfernten Ort gebracht wird, auf die Möglichkeit eines
solchen Transfers mittels des Internets, beispielsweise das Senden
des 3-dimensionalen Bildes oder eines Photos des Throns verweist.
In einer Nachricht, welche am 17 Juni 2002 im Nachrichtenkanal
CNN gesendet wurde, wurde mitgeteilt, dass Australische Wissenschaftler
eine Nach-richt mit Lichtquanten innerhalb eines Laserstrahls
einen Meter weit "teletransportiert" (gebeamt) haben. Wie die
Zeitung The Australian berichtete, bedienten sich die Forscher
der Australian National University (ANU) in Canberra dabei der
"Quantenverknüpfung". Sie zerlegten demnach den Laserstrahl an
einem Ende eines optischen Kommunikations-systems und stellten
einen Meter entfernt eine identische Nachbildung her. Teamleiter
Ping Koy Lam erklärte "Wir sind bisher nicht in der Lage, Materie
zu übertragen. Wir haben Photonen eines Laserstrahls teleportiert".
Lam betont jedoch: "Das heißt nicht, dass das in ferner Zukunft
nicht möglich ist".
DIE ANWENDUNG DER ELEKTRIZITAT
...Wir ließen eine Quelle von geschmolzenem Erz für ihn fließen...
(Sure 34:12 - Saba)
Eine große Gnade, die Allah dem Propheten Salomo erwiesen hat,
ist "das geschmolzene Erz" ('ain al-qitr). Es ist möglich, diesen
Vers in unterschiedlichen Weisen zu interpretieren.
Mit der Verwendung des geschmolzenen Erzes kann auf die Existenz
einer hoch entwickelten Technologie hingedeutet werden, mit der
zur Zeit des Propheten Salomo Elektrizität erzeugt wurde. Wie
bekannt ist Kupfer eines der Metalle, das Elektrizität und Wärme
am besten leitet. Mit diesen Eigenschaften bildet es die Grundlage
der Elektrizitätswirtschaft. Ein beachtenswerter Teil des Kupfers,
das auf der Erde produziert wird, wird in der Elektrizitätswirtschaft
verwendet.
Der Ausdruck "Wir ließen für ihn fließen" im Vers könnte darauf
hindeuten, dass Elektri-zität in vielen Bereichen benutzt werden
kann. (Allah weiß am besten.)
AMEISEN IN DER TECHNOLOGIE
Als sie zum Ameisental gelangten, sagte eine Ameise: "O ihr
Ameisen! Geht in euere Wohnungen hinein, damit euch Salomo und
sein Heer nicht zertreten, ohne es zu bemerken." (Sure 27:18 -
an-Naml)
Im obigen Vers wird unsere Aufmerksamkeit auf einen speziellen
Ort, Bereich, das "Tal der Ameisen" und auf spezielle Ameisen
gelenkt. Der Prophet Salomo hört die Gespräche zwischen den Ameisen.
Dies kann ein beachtenswertes Zeichen sein, das auf die Entwicklungen
hindeutet, die in der Computertechnologie vorhanden sind. Heutzutage
stellt das Silicon Valley das Zentrum der Welt der Technologie
dar. Es ist überaus bedeutsam, dass in der Geschichte vom Propheten
Salomo ein "Tal der Ameisen" erwähnt wird. Es könnte sein, dass
Allah mit diesem Vers auf eine fortgeschrittene Technologie hinweist,
die in der Zukunft erfunden werden wird.
 |
Außerdem werden Ameisen und manche Arten von Insekten im Bereich
der Hochtechnologie verwendet. Die Roboter-Projekte, die entwickelt
werden, indem man diese Lebewesen zum Vorbild nimmt, beabsichtigen
in vielen Bereichen, von der Verteidi-gungsindustrie bis zur Technologie
einen nützlichen Dienst zu leisten. Es könnte sein, dass in dem
Vers auf diese Entwicklungen hingewiesen wird.
Die jüngste Entwicklung der Mikrotechnologie: Roboterameisen
Das bekannteste Projekt, indem die Ameisen zum Vorbild genommen
werden, ist das "Projekt der Roboterameisen", das in unterschiedlichen
Ländern voneinander unabhängig durchgeführt wird. Ein Teil des
Projekts, das am polytechnischen Institut von Virginia und von
der Virginia State University durchgeführt wird, zielt darauf
ab, kleine, billige und einfache Roboter zu entwickeln. Das Ziel
dabei ist, aus diesen Robotern, die alle physikalisch gleich sind,
eine Roboterarmee zu bilden. Die Projektleiter erklären den Grund,
warum diese Roboter so nützlich sind, wie folgt: "Sie bewegen
sich in Gruppen, sie führen die physikalischen Arbeiten wie eine
Mannschaft in einer Koordination durch und sie treffen Entscheidungen
gemeinsam". Alle mechanischen und elektrischen Designs dieser
Roboterarmeen wurden geplant, indem die Verhaltensweisen einer
Ameisenkolonie studiert wurden. Wegen der Ähnlichkeit zwischen
ihnen und ihren Insektenpartnern werden sie "Ameisenarmee-Roboter"
genannt.
Das "Ameisenarmee" Robotersystem wurde zu Beginn als ein System
für den "Transport von Ma-terialien" geplant. Dieses Szenarium
sah vor, viele kleine Roboter dazu zu bringen, Substanzen gemeinsam
aufzunehmen und zu transportieren. Später wurde jedoch be-schlossen,
die Roboter mit unterschiedlichen Arbeiten zu betrauen.
In einer Veröffentlichung zu diesem Thema wird folgendermaßen
beschrieben, zu welchem Zweck diese Roboter verwendet werden sollen:
Zur Beseitigung nuklearer und anderer gefährlicher
Materialien, zum Bergbau (Ausgraben und Bergung von Rohstoffen),
zur Minenräumung, zum Einholen von Infor-mationen und zur Überwachung,
zur Erforschung der Pla-neten und beim Tunnelbau.6
In einem Bericht, der von Israel A. Wagner, der ein Experte für
die Technologie der Roboterameisen ist, dem israelischen Parlament
vorgelegt wurde, wird das Projekt der Roboterameisen folgendermaßen
beschrieben:
Roboterameisen wurden konstruiert, um komplexe
Auf-gaben gemeinsam durchzuführen. Sie verbrauchen sehr wenig
Energie und können sich miteinander verständigen. Die Arbeitsverteilung
unter diesen Robotern wird durch einen von ihnen geleistet, der
in diesem Fall eine zentrale Kontrollfunktion übernimmt. Diese
Roboterameise sendet den anderen ihre Arbeitsanweisungen. Es kann
auch ein Programm benutzt werden, das die Roboter für die Erfüllung
einer Aufgabe gemeinsam und nach den entsprechenden Programmbefehlen
abarbeiten. Die dritte Möglichkeit ist eine natürliche Arbeitsweise,
ohne dass vorher Anweisungen geben wurden. Hierbei treffen sie
selber Entscheidungen. Die Anwendungsgebiete dieser Roboterarmeisen
sind vielfältig. Sie können im Bereich der Forschung liegen, es
können auch praktische Arbeiten sein wie ein Gebiet kartographisch
zu erfassen, oder die für Menschen gefährliche Räumung eines Minenfeldes.7
Wie aus diesen Beispielen ersichtlich ist, bildet das Sozialleben
der Ameisen die Grundlage vieler Projekte und die Robotertechnologie,
die entwickelt wird, indem Amei-sen als Vorbild genommen werden,
bringt den Menschen Nutzen. Aus diesem Grund ist es sehr bemerkenswert,
dass in der Geschichte vom Propheten Salomo auf die Ameisen und
auf das Tal, in dem diese sich befinden, hingewiesen wird. Es
könnte sein, dass mit dem Ausdruck "Ameisen" im Vers auf eine
Armee verwiesen wird, die aus Robotern besteht. Außerdem könnte
in den Versen auch auf die Ent-wicklungen, die in der Zukunft
in der Robotertechno-logie erlebt werden, hingewiesen werden.
Weiterhin ist möglich, dass Roboter eine wichtige Rolle im menschlichen
Leben spielen werden, dass sie viele schwierige Arbeiten der Menschen
erledigen und das Leben der Menschen noch bequemer machen werden.
Sicherlich kennt die Wahrheit nur Allah.

1) Warren Treadgold, A History
of the Byzantine State and Society, Stanford University Press,
1997, S. 287-299
2) Warren Treadgold, A History of the Byzantine
State and Society, Stanford University Press, 1997, S. 287-299
3)http://www.beconvinced.com/science/QURANLOWEST.htm;
http://www.tasabeeh.com/english/html/print.php?sid=71
4) http://www.angelfire.com/az/miracles/Archaeology.html
5) Ýmam Taberi, Taberi Tefsiri, 5. Band, Ümit
Verlag, Istanbul, S. 2276
6) http://armyant.ee.vt.edu/paper/robo_mag.html
7) http://www.cs.technion.ac.il/~wagner/