DIE FINSTERNIS
IN DEN MEEREN UND
INTERNE WELLEN
Oder wie Finsternisse in einem tiefen Meer: eine Woge überdeckt
die andere, und darüber befinden sich Wolken - Finsternisse, die
einen über den anderen. Wenn einer seine Hand ausstreckt, sieht
er sie kaum. Und wem Allah kein Licht gibt, der hat kein Licht!
(Sure 24:40 - an-Nur)
Das allgemeine Klima in den tiefen Meeren wird im Buch Oceans
wie folgt beschrieben:
Heute wissen wir, dass die Finsternis in
den Ozeanen in einer Tiefe von 200 Metern beginnt. Ab dieser Tiefe
gibt es fast kein Licht mehr. Unterhalb einer Tiefe von 1000 Metern
ist es völlig dunkel.9
Heute ist es möglich, die geographische Struk-tur eines Meeres,
die Eigenschaften der lebenden Existenzen im Meer, seine Salzhaltigkeit,
die Menge des Wassers, seine Fläche und Tiefe zu bestimmen.
Ohne spezielle Ausrüstung können Menschen nicht tiefer als 70
Meter tauchen. Menschen können auch in den tiefen, dunklen Teilen
der Ozeane nicht überleben. Aus diesen Gründen haben Wissenschaft-ler
es erst vor kurzem geschafft, ausführliche Infor-mationen über
die Meere zu entdecken. Jedoch wurde die Beschreibung über die
"Finsternis in tiefen Meeren" in der Sure an-Nur vor 1400 Jahren
aufgezeigt. Es ist zweifelsohne eines der Wunder des Quran, dass
solche Informationen gegeben wurden, als man keine Ausrüstung
hatte tief zu tauchen.
Nach den Messungen, die mit Hilfe
der heutigen Technologie durchgeführt wurden, wissen wir,
dass 3 % bis 30 % des Sonnenlichts an der Oberfläche des
Meeres reflektiert werden. Vom verbleibenden Lichtanteil
werden - außer dem blauen Licht - alle Farben des Spektrums
nacheinander in den ersten 200 Metern, absorbiert (Abbildung
links). Unterhalb einer Tiefe von 1.000 Metern gibt es keinerlei
Licht mehr (Abbildung oben). Diese wissenschaftliche Tatsache
wurde vor 1400 Jahren im 40. Vers der Sure an-Nur beschrieben. |
Zusätzlich lenkt die Beschreibung im 40. Vers der Sure an-Nur:
"...wie Finsternisse in einem tiefen Meer:
eine Woge überdeckt die andere, und darüber befinden sich Wolken..."
unsere Aufmerksamkeit auf ein anderes Wunder des Quran.
Dieses wissenschaftliche Wunder wird in dem Buch Oceanography,
a View of Earth so erklärt:
Die Wissenschaftler haben vor kurzem entdeckt,
dass es zwischen unterschiedlichen Schichten interne Wellen gibt.
Diese internen Wellen bedecken das tiefe Wasser von Meeren und
Ozeanen, weil tiefes Wasser eine höhere Dichte als das Wasser
über ihm hat. Interne Wellen fungieren wie Oberflächenwellen.
Sie können gerade wie Oberflächenwellen brechen. Interne Wellen
können nicht durch das menschliche Auge gesehen werden, aber sie
können ermittelt werden, indem ihre Temperatur- oder Salzhaltigkeits-änderungen
in einer bestimmten Region genau untersucht werden.10
Die Beschreibungen im Quran sind absolut konform mit der oben
genannten Erklärung. Ohne Forschung kann man nur die Wellen auf
der Ober-fläche des Meeres sehen. Es ist unmöglich, die internen
Wellen im Meer zu erkennen. Jedoch in der 24. Sure an-Nur lenkt
Allah unsere Aufmerksamkeit auf eine andere Art Welle, die in
den Tiefen der Ozeane auftritt. Zweifellos zeigt diese Tatsache,
die die Wissenschaftler erst neulich entdeckt haben, dass der
Quran Allahs Wort ist.
Nebenstehende Abbi-ldung stellt interne
Wellen an der Ober-fläche, zwischen zwei Wasserschichten
mit unterschiedlicher Dichte dar. Die obere Schicht ist
dichter als die untere Schicht. Diese Tatsache, die im 40.
Vers der Sure an-Nur vor 14 Jahrhun-derten erklärt wurde,
ist von heutigen Wissen-schaftlern erst vor kurzem entdeckt
worden. |
DIE REGION,
DIE UNSERE BEWEGUNGEN
STEUERT
Wenn er nicht ablässt, werden Wir ihn gewiss am Schopf ergreifen.
Dem verlogenen, rebellischen Schopf! (Sure 96:15, 16 - al-'Alaq)
Der Ausdruck "der verlogene, rebellische Schopf" im oben genannten
Vers ist sehr interessant. Denn die Forschung in den letzten Jahren
hat gezeigt, dass in der Frontpartie des Schädels sich ein bestimmter
Teil des Gehirns befindet, der spezielle Funktionen ausführt.
Die Wissenschaftler entdeckten die Funktionen dieses Bereiches,
die der Quran vor 1400 Jahren anführte, in den letzten 60 Jahren.
Wenn wir innerhalb des Schädels, auf die Frontseite des Kopfes
schauen, finden wir die vorderen Stirnlappen der Großhirnrinde.
Die Resultate der neuesten Forschung über die Funktionen dieses
Bereiches werden in einem Buch Namens Essentials of Anatomy
and Physiology [Grundlagen der Anatomie und Physiolo-gie]
so erklärt:
Motivation, Planungs- und Handlungsfähigkeit
werden vom vorderen Bereich der Stirnlappen der Großhirnrinde
gesteuert...11
und weiter heißt es:
Im Zusammenhang mit der Motivationsbildung
wird angenommen, dass dieser Bereich auch das funktionale Zentrum
für Aggressionen ist...12
Dieser Bereich des Großhirns ist somit verantwortlich für Planung,
Entschluss und das Auslösen guten oder schlechten Verhaltens und
ist verantwortlich dafür, ob wir lügen oder die Wahrheit sagen.
Es ist offenbar, dass die Androhung in der Sure al-Alaq "der
verlogene, rebellische Schopf" vollständig den oben genannten
Erklärungen entspricht. Diese wissenschaftlichen Tatsachen, die
die Wissen-schaftler erst in den letzten 60 Jahren entdeckt haben,
wurden von Allah im Quran vor vielen Jahren angegeben.
HERZEN FINDEN
TROST IM GEDENKEN
AN ALLAH
Nach den Forschungsergebnissen, die von David
B. Larson und seiner Mannschaft vom Nationalen Zentrum der amerikanischen
Gesund-heitsforschung zusammengetragen werden, ergaben Vergleiche,
die zwischen gläubigen und ungläubigen Menschen angestellt wurden,
ganz erstaunliche Resultate. Zum Beispiel: Gläubige Menschen leiden
im Vergleich zu den wenig oder gar nicht gläubigen Menschen 60
% weniger unter Herzkrankheiten. Die Selbstmordrate bei gläubigen
Menschen ist sogar 100 % niedriger und sie leiden sogar noch weniger
unter Bluthochdruck. Das Verhältnis von Nichtrauchern und Rauchen
bei Gläubigen und Ungläubigen ist 1 zu 7.13
 |
Die säkularen Psychologen erklären im allgemeinen
solche Fälle mit "psychologischer Wirkung". Dies bedeutet, dass
der Glaube die Moral der Men-schen erhöht und dass die Moral für
die Gesundheit notwendig ist. Diese Erklärung kann richtig sein,
aber wenn das Thema näher untersucht wird, taucht ein weiteres
erstaunliches Ergebnis auf. Der Glaube an Allah ist noch stärker
als irgendeine andere moralische Wirkung. Die umfassenden Forschungen
von Dr. Herbert Benson von der medizinischen Fakultät der Harvard
Universität, die die Beziehung zwischen religiösem Glauben und
körperlicher Gesundheit zum Gegenstand hatten, haben bemerkenswerte
Resultate. Obwohl Benson ein ungläubiger Mensch ist, ist er zum
Schluss gekommen, dass der Glaube an Allah und die Gebete einen
überaus positiven Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben.
Benson erklärt, dass er zu dem Schluss gelangt ist, dass "kein
anderer Glaube als der Glaube an Allah dem Gehirn Ruhe und Behaglichkeit
verschafft."14
Warum aber gibt es zwischen dem Glauben und
der menschlichen Seele und dem menschlichen Körper eine solche
spezielle Beziehung? Der Schluss, zu dem Benson gelangt ist, ist
der, dass der menschliche Körper und Verstand "dem Glauben an
Allah angepasst sind".15
Diese Tatsache, welche die Welt der Medizin langsam begreift,
ist ein Geheimnis, das im Quran mit dem Vers "sollten
die Herzen im Gedanken an Allah denn nicht in Frieden sein?" (Sure
13:28 - ar-Ra'd) mitgeteilt wird. Der Grund, warum die
Menschen, die an Allah glauben, Ihn anbeten, auf Ihn vertrauen,
im Vergleich zu anderen Menschen sowohl seelisch als auch physisch
gesünder sind, ist, dass sie sich entsprechend ihrer Natur benehmen.
Die Philosophien und ideologischen Systeme, welche im Widerspruch
zur Natur des Menschen stehen, bringen der Menschheit immer Sorgen,
Traurigkeit, Kummer und Niedergeschlagenheit.
Die moderne Medizin ist angesichts dieser Entdeckungen
auf dem Weg, diese Tatsache zu erkennen. Mit den Worten von Patrick
Glynn, "macht die moderne Medizin Fortschritte auf dem Wege,
die Tatsache anzunehmen, dass die Heilkunst außer den rein materiellen
Methoden auch andere Möglichkei-ten hat." 16
DIE GEBURT
DES MENSCHEN
Viele verschiedene Themenbereiche werden im Quran erwähnt, während
die Menschen zum Glauben eingeladen werden. Allah zeigt den Menschen
manchmal die Himmel, manchmal die Erde oder die Tiere und die
Pflanzen als Beweis für Seine Existenz. In vielen Versen wird
den Menschen geraten, ihre Aufmerk-samkeit auf ihre eigene Erschaffung
zu richten. Sie werden häufig daran erinnert, wie man in die Welt
kam, welche Stadien man durchschritten hat, und was das Wesentliche
am Leben ist. Zum Beispiel wird dies in einem Vers wie folgt erwähnt:
Wir erschufen euch. Warum wollt ihr dann die Wahrheit nicht annehmen?
Was meint ihr? Was bei euch an Samen austritt: Habt ihr es erschaffen
oder sind Wir die Schöpfer? (Sure 56:57-59 - al-Waqi'a)
Die Erschaffung des Menschen und das wunderbare daran wird in
vielen Versen betont. Einige Einzelheiten der Informationen innerhalb
dieser Verse sind aber so kompliziert, dass es für niemanden der
im 7. Jahrhundert lebte möglich war, sie gekannt zu haben. Einige
von diesen sind die folgenden:
1) Der Mensch entsteht nicht aus dem gesamten
Samen, sondern nur aus einem sehr kleinen Teil der Samenzellen
2) Es ist der Mann, der das Geschlecht des Babys
bestimmt.
3) Der menschliche Embryo haftet an der Gebärmutter
wie ein Blutegel.
4) Der Embryo entwickelt sich in drei dunklen
Regionen der Gebärmutter.
Die Informationen, die oben genannt sind, gingen über das Niveau
der Lernfähigkeit der Menschen die zu dieser Zeit lebten, weit
hinaus. Sie wurden erst durch die Wissenschaft des 20. Jahrhundert
verstanden.
Ein Tropfen fließenden Samens
In der Abbildung oben sehen wir den
Samen, der in die Gebär-mutter ausgestoßen wird. Nur sehr
wenige der 250 Millionen Samenzellen, die vom Mann ausgestoßen
werden, können das Ovarium erreichen. Die Samenzelle, die
das Ei befruchtet, ist ein einziges aus Tausenden von Samenzellen.
Die Tatsache, dass der Mensch nicht vom gesamten Samen,
sondern nur von einem kleinen Teil aus ihm gebildet wird,
wird im Quran mit dem Ausdruck "... ein Tropfen ausfließenden
Samens... " umschrieben. |
Die Samenzellen nehmen eine beschwerliche Reise im Körper der
Mutter in Kauf, bis sie das Ovarium erreichen. Nur Tausende aus
250 Millionen Samenzellen schaffen es, das Ovarium zu erreichen.
Am Ende dieses Rennens, welches nach fünf Minuten beendet ist,
lässt das Ovarium von der Größe eines halben Salzkorns, nur eine
einzige der Samenzellen hinein. Das heißt, dass das Wesentliche
des Mannes nicht der vollständige Samen, sondern nur ein geringer
Teil von ihm ist. Dies wird im Quran so erklärt:
Glaubt der Mensch etwa, unbeachtet gelassen zu
werden? War er denn nicht ein Tropfen ausfließenden Samens? (Sure
75:36, 37 - al-Qiyama)
Der Quran informiert uns, dass der Mensch nicht
vom gesamten Samen, sondern nur aus einem kleinen Teil von ihm
gebildet wird. Dass der Hauptteil dieser Aussage eine Tatsache
verkündet, die ausschließlich durch die moderne Wissenschaft entdeckt
werden konnte, ist ein Beweis, dass dieser Hinweis aus göttlichem
Ursprung stammt.
Die Mischung im Samen
Die Flüssigkeit, die die Samenzellen enthält, besteht nicht aus
Samenzellen allein. Ganz im Gegenteil besteht sie aus einer Mischung
der unterschiedlichsten Flüssigkeiten. Diese Flüssigkeiten haben
unterschiedliche Funktionen, wie die eines Zuckerreservoirs, das
die Energie liefert, die die Samenzellen brauchen. Eine weitere
Funktion ist die Neutralisierung der Säuren am Eingang der Gebärmutter,
eine andere das Herstellen einer Umgebung, die für die einfache
Bewegung der Samenzellen notwendig ist.
Der Quran sagt, dass Männlichkeit
und Weiblichkeit aus "einem Samentropfen" entstehen. Bis
vor kurzem glaubte man jedoch noch, dass das Geschlecht
durch die Zellen der Mutter bestimmt wird. Die Wissenschaft
erlangte diese Kenntnis erst im 20. Jahrhundert. Viele ähnliche
Details über die Schöpfung des Menschen wurden im Quran
schon vor Jahrhunderten angegeben. |
Indem die Samen im Quran erwähnt werden, wird auf die Tatsache
aufmerksam gemacht, das sie in einem Gemisch aus Flüssigkeiten
schwimmen.
Wir haben den Menschen aus einem Tropfen, einem Gemisch geschaffen,
um ihn auf die Probe zu stellen. Und Wir gaben ihm Gehör und Augen.
(Sure 76:2 - al-Insan)
In einem anderen Vers wird wieder beschrieben, dass die Samenflüssigkeit
eine Mischung ist, und es wird betont, dass der Mensch aus dieser
Mischung hergestellt wird:
(Er) Der alles, was Er geschaffen, gut gemacht hat, und (Der)
den Menschen zuerst aus Lehm geschaffen - und hierauf Seine Nachkommenschaft
aus einer Portion verächtlichen Wassers gemacht. (Sure 32:7, 8
- al-Sadschda)
Das arabische Wort "sulale", das hier als "Tropfen, Portion"
übersetzt ist, ist das "Wesentliche" oder der "beste Teil" von
etwas. Dies impliziert die Bedeutung "Teil eines Ganzen" und zeigt
erneut, dass der Quran Allahs Wort ist, Der die Schöpfung des
Menschen bis in sein letztes Detail kennt.
Das Geschlecht des Babys
Bis vor kurzem nahm man an, dass das Geschlecht des Babys durch
die weiblichen Zellen bestimmt wird. Doch der Quran zeigt uns
auf, dass die Männlichkeit und die Weiblichkeit aus "einem Samentropfen"
erstellt werden:
Und dass Er die beiden Geschlechter erschuf, das männliche und
das weibliche, aus einem Samentropfen, wenn er ergossen wird.
(Sure 53:45, 46 - an-Nadschm)
War er denn nicht ein Tropfen ausfließenden Samens? Dann war
er (als Embryo) ein sich Anklammerndes, und so schuf Er ihn und
formte ihn. Und machte aus ihm Mann und Frau als Paar. (Sure 75:37-39
- al-Qiyama)
Die Genetik und Molekularbiologie haben die Genauigkeit dieser
Informationen des Qurans bestätigt. Heute weiß man, dass das Geschlecht
durch die Samenzellen des Mannes festgestellt wird und dass die
Frau keine Rolle in diesem Prozess spielt.
Die Hauptelemente, die das Geschlecht feststellen, sind die Chromosomen.
Zwei der 46 Chromoso-men, die die Struktur eines menschlichen
Wesens festlegen, werden als die Geschlechtschromosomen bezeichnet.
Diese zwei Chromosomen werden bei den Männern "XY" und bei den
Frauen "XX" genannt, weil die Formen der Chromosomen diesen Zeichen
ähneln. Das Y-Chromosom trägt die Gene der Männlichkeit und das
X-Chromosom trägt die Gene der Weiblichkeit.
Die Entstehung eines neuen menschlichen Wesens beginnt mit der
Kreuzkombination eines dieser Chromosomen, die in männlichen und
weiblichen Zellen paarweise existieren. Die beiden Geschlechts-zellen
der Frauen, die sich während der Ovulation in zwei Teile teilen,
tragen X-Chromosomen. Die Geschlechtszelle eines Mannes produziert
andererseits zwei unterschiedliche Arten von Samenzellen, eine
die X-Chromosomen und eine andere, die Y-Chromosomen enthält.
Wenn ein X-Chromosom von der Frau sich mit der Samenzelle eines
Mannes vereinigt, die ein X-Chromosom enthält, dann wird das Baby
weiblich. Wenn sich ein X-Chromosom mit einer Samenzelle, die
ein Y-Chromosom enthält vermischt, dann wird das Baby männlich.
Das heißt, das Geschlecht eines Babys ist davon abhängig, welches
Chromosom des Mannes sich mit dem Ovarium der Frau vereinigt.
Bis zur Entdeckung der Genetik im 20. Jahrhundert war davon nichts
bekannt. Im Gegenteil glaubte man in vielen Kulturen, dass das
Geschlecht vom Körper der Frau bestimmt wird. Deswegen wurden
Frauen getadelt, wenn sie Mädchen gebaren.
Vor 14 Jahrhunderten, bevor die Gene entdeckt wurden, wurde den
Menschen im Quran die Information gegeben, die diesen Aberglauben
widerlegt und der Bestimmung des Geschlechts nicht den Frauen
zusprach, sondern sie mit dem Samen beschreibt, der von den Männern
kommt.

Das X-Chromosom trägt die Eigenschaften
der Weiblichkeit, das Y-Chromosom trägt die Eigenschaften
der Männlichkeit. In der weiblichen Eizelle gibt es nur
das X-Chromosom, das die weibliche Eigenschaften bestimmt.
Die männlichen Samen des Vaters tragen X- und Y-Chromosomen.
Folglich hängt das Geschlecht des Babys davon ab, ob die
Samenzellen, die das Ei befruchten, ein X- oder ein Y-Chromosom
enthalten. Das heißt, wie es im Vers beschrieben ist, dass
der Faktor, der das Geschlecht des Babys bestimmt, der Samen
ist, der vom Vater kommt. Dieses Wissen, dass zur Zeit als
der Quran hinabgesandt wurde nicht bekannt war, beweist,
dass der Quran das Wort Allahs ist.
|
Der Klumpen, der der Gebärmutter anhaftet
Wenn wir die Informationen über die organische Beschaffenheit
des Menschen, die im Quran gegeben wurden, untersuchen, treffen
wir wiederum auf eine Anzahl wissenschaftlicher Wunder.
Wenn die Samenzellen des Mannes sich mit dem Ovarium der Frau
vereinigen, wird die biologische Grundlage des späteren Menschen
gebildet. Diese Einzelzelle, die Zygote, beginnt sofort, sich
zu reproduzieren und wird dadurch zu fleischlichem Gewebe.
 |
In
der ersten Phase seiner Entwicklung existiert das Baby in
der Gebärmutter in Form einer Zygote, die der Gebärmutter
anhaftet, um aus dem Blut der Mutter Nahrung aufzunehmen.
Die Abbildung oben zeigt eine Zygote. Diese Zusammenhänge,
die erst durch die moderne Embryologie entdeckt worden sind,
wurden im Quran vor 14 Jahrhunderten mit dem Wort "alaq"
beschrieben, was eine Sache bedeutet, die an etwas anhaftet.
Dasselbe Wort wird verwendet, die Blutegel zu beschreiben,
die einem Körper anhaften, um Blut zu saugen. |
Die Zygote haftet an der Gebärmutter wie verwurzelt.
Durch diese Verbindung bekommt die Zygote die Substanzen, die
für ihre Entwicklung wesentlich sind, aus dem Körper der Mutter.17
Hier ist ein bedeutendes Wunder des Quran zu sehen. Bei der Beschreibung
des Embryos, der sich in der Gebärmutter entwickelt, verwendet
Allah das Wort "alaq":
"Lies! Im Namen deines Herrn, Der erschuf. Er
erschuf den Menschen aus 'Alaq (einem sich Anklammernden). Lies!
Denn dein Herr ist gütig." (Sure 96:1-3 - al-'Alaq)
Die Bedeutung des Wortes "alaq" ist "eine Sache, die einem Platz
anhaftet (ein sich Anklam-merndes)". Das Wort wird verwendet,
um die Blutegel zu beschreiben, die sich an einen Körper heften,
um Blut zu saugen.
Zweifellos beweist der Gebrauch eines so passenden Wortes für
den Embryo, der sich in der Gebärmutter entwickelt noch einmal,
dass der Quran eine direkte Offenbarung von Allah ist, dem Herrscher
aller Welten.
Die Verpackung der Muskeln über den Knochen
Ein anderer wichtiger Aspekt der Informatio-nen, die in den Versen
des Qurans gegeben werden, sind die Entwicklungsstadien eines
menschlichen Wesens in der Gebärmutter. Es wird in den Versen
angegeben, dass sich in der Gebärmutter zuerst die Knochen entwickeln
und danach die Muskulatur, die die Knochen umgibt.
Dann machen Wir den Tropfen zu etwas, das sich
einnistet und das sich Einnistende zu einer Leibesfrucht und formen
das Fleisch zu Gebein und bekleiden das Gebein mit Fleisch. Dann
bringen Wir dies als eine weitere Schöpfung hervor. Gesegnet sei
Allah, der beste der Schöpfer. (Sure 23:14 - al-Mu'minun)
 Viele Stadien
der Entwick-lung eines Babys in der Gebärmutter werden im
Quran genau beschrieben. Wie im 14. Vers der Sure al-Mu'minun
beschrieben ist, ossifiziert der Knorpel des Embryos zuerst
in der Ge-bärmutter. Dann werden die Knochen von Muskelzellen
umgeben. Allah beschreibt diese Entwicklung mit dem Vers
"...und formen das Fleisch zu Gebein und bekleiden das Gebein
mit Fleisch..." |
Die Embryologie ist der Zweig der Biologie, der die Entwicklung
des Embryos in der Gebärmutter studiert. Bis vor kurzem noch nahmen
die Embryo-logen an, dass die Knochen und die Muskeln des Embryos
sich gleichzeitig entwickeln. Jedoch haben mikroskopische Untersuchungen,
die aufgrund neuer technologischer Entwicklungen ermöglicht wurden
bewiesen, dass dieser Quranvers mit wissenschaftlichen Erkenntnissen
vollständig übereinstimmt.
Die Knochen des Babys, das sich in
der Gebär-mutter entwickelt, werden in einem bestimmten
Stadium mit Fleisch umgeben. |
Diese Beobachtungen zeigten, dass die Entwicklung innerhalb der
Gebärmutter genau in der Weise stattfindet, wie in den Versen
beschrieben wird. Zuerst wandelt sich das Knorpelgewebe des Embryos
in Knochen um. Dann bilden sich Muskel-zellen unter dem Gewebe
um die Knochen herum.
Dies wird in einer wissenschaftlichen Publika-tion mit dem Titel
Developing Human (Der sich Entwickelnde Mensch) beschrieben:
In der 6. Woche beginnt das Schlüsselbein
zu ossifizieren. Am Ende der 7. Woche beginnt die Ossifikation
auch bei anderem Knorpelgewebe. Während die Knochen entstehen,
bringen die Muskelzellen die Muskelmasse hervor, die sich um die
Knochen herum anordnet. Das Muskelgewebe besteht aus den Vor-
und Hintermuskelgruppen um die Knochen.18
Die Entwicklungsstadien des Menschen stimmen also vollkommen
mit den Entdeckungen der modernen Embryologie überein, genau wie
es im Quran beschrieben ist.
Die drei Stadien des Babys in der Gebärmutter
Im Quran wird beschrieben, wie der Mensch seine Entwicklung in
der Gebärmutter in drei Stadien durchläuft.
...Er erschafft euch in den Schössen euerer Mütter, Schöpfung
nach Schöpfung, durch drei Finsternisse. So ist Allah, euer Herr.
Sein ist das Reich. Keinen Gott gibt es außer Ihm. Wie könnt ihr
euch dann abwenden? (Sure 39:6 - az-Zumar)
Der arabische Ausdruck "fi zulumatin selasin", der im obenerwähnten
Vers mit "durch drei Finsternisse" übersetzt wurde, deutet auf
die drei finsteren Bereiche hin, in denen der Embryo sich während
seiner Entwicklung befindet. Diese Bereiche sind folgende:
a) Die Finsternis des Unterleibs
b) Die Finsternis der Gebärmutter
c) Die Finsternis des Mutterschosses
Wie zu verstehen ist, wird in diesem Vers unterstrichen, dass
ein menschliches Wesen in der Gebärmutter in drei eindeutigen
Stadien entsteht. Außerdem haben die Entwicklungen im Bereich
der Embryologie gezeigt, dass auch diese Bereiche aus drei Schichten
bestehen.
Die Unterleibwand besteht aus drei Schichten:
Äußere Muskelschichten, innere Muskelschichten, quer verlaufende
Muskeln.19
Auf ähnliche Weise besteht auch die Gebärmutterwand
aus drei Schichten: Perimetrium, Myometrium und Endometrium.20
Auch die Fruchtblase, die den Embryo umgibt,
besteht aus drei Schichten: Das Amnion (die innere Embryonalhülle
in der Gebärmutter), das Chorion (äußere Embryonalhülle
mit den Amnioten), die Decidua (obere Schleimhautschicht
der Gebärmut-ter).21
In der Tat hat die moderne Biologie aufgedeckt, dass die embryologische
Entwicklung des Babys in drei Regionen der Gebärmutter stattfindet.
Dies zählt heute zum Grundlagenwissen, dass in allen Embryo-logielehrbüchern,
die an medizinischen Fakultäten verwendet werden, zu finden ist.
Zum Beispiel wird dies in Basic Human Embryology (Grundlagen
der menschlichen Embryologie) wie folgt beschrieben:
Die Lebensphase in der Gebärmutter
hat 3 STADIEN; Keimzellenstadium (die ersten zweieinhalb Wochen),
embryonal (bis zum Ende der 8. Woche) und fötal (von der 8. Woche
an bis zur Geburt).22

Im 6. Vers der Sure az-Zumar wird unterstrichen, dass der
Mensch in der Ge-bärmutter sich in drei Phasen entwickelt.
In der Tat hat die moderne Embryologie aufgedeckt, dass
die embryologische Entwicklung des Babys in drei eindeutigen
Stadien in der Gebärmutter stattfindet.

|
Diese Phasen beschreiben die unterschiedlichen Entwicklungsstadien
eines Babys. Die Haupteigen-schaften dieser Entwicklungsstadien
sind die folgenden:
- Keimzellenstadium:
In dieser ersten Phase wächst die Zygote durch Abtrennung; wenn
sie zum Zellgewebe wird, gräbt sie sich in die Wand der Gebärmutter.
Während die Zellen fortfahren zu wachsen, organisieren sie sich
in drei Schichten.
- Embryonales Stadium:
Das embryonale Stadium ist die zweite Phase, die fünfeinhalb
Wochen dauert. In diesem Stadium beginnen sich die grundlegenden
Organe die Syste-me des Körpers zu bilden.
- Fötales Stadium:
Von diesem Stadium an wird das Embryo als "Fötus" bezeichnet.
Diese Phase beginnt in der achten Woche der Schwangerschaft und
dauert bis zur Geburt an. Die unterscheidende Eigenschaft dieses
Stadiums ist, dass das Fötus mit seinem Gesicht, Händen und Füssen
bereits wie ein menschliches Wesen aussieht. Obgleich es nur 3
cm lang ist, sind all seine Organe zu erkennen. Diese Phase dauert
bis zur Geburt an.
Die Informationen über die embryonale Entwicklung in der Gebärmutter
sind erst durch Beobachtungen mit Hilfe moderner Technologie möglich
geworden. Doch wie viele andere wissenschaftliche Tatsachen wird
diese Information durch die Verse des Qurans in wunderbarer Weise
mitgeteilt. Dies ist der Beweis, dass der Quran nicht das Wort
des Menschen ist, sondern das Wort Allahs.
DIE SCHÖPFUNG
DES MENSCHEN
AUS WASSER
Und Allah erschuf alle Lebewesen aus Wasser.
Und unter ihnen sind einige, die auf ihrem Bauch kriechen, und
andere, die auf zwei Füßen, und andere, die auf vier Füßen gehen.
Allah schafft, was Er will. Fürwahr, Allah hat Macht über alle
Dinge. (Sure 24:45 - an-Nur)
Alle Lebewesen benötigen Wasser, um
leben zu können. Aus diesem Grund werden Tiere in trockenen
Gebieten so erschaffen, dass sie Mechanismen besitzen, die
sie vor Wasserverlust schützen und die maximalen Nutzen
aus dem vorhandenen Wasservorrat ziehen. Wenn im Körper
Wasserverlust entsteht und dieser Mangel nicht ausgeglichen
wird, dann stirbt das Tier in wenigen Tagen. Der bekannte
Wissenschaftler des 17. Jahrhunderts, Jan Baptista van Helmont,
hat im Jahr 1640 entdeckt, dass Wasser das wichtigste Element
der Erde für die Entwicklung von Pflanzen ist. |
Sehen die Ungläubigen denn nicht, dass die Himmel
und die Erde eine einzige dichte Masse waren, die Wir spalteten
und dass Wir dann aus dem Wasser alles Lebendige entstehen ließen?
Wollen sie denn nicht glauben? (Sure 21:30 - al-Anbiya)
Und Er ist es, Der den Menschen aus Wasser erschaffen
hat. Und Er gab ihm Blutsverwandtschaft und Schwägerschaft. Und
dein Herr ist mächtig. (Sure 25:54 - al-Furqan)
Wenn wir die Verse über die Schöpfung der Lebewesen und des Menschen
betrachten, sehen wir ganz offenbar, wie wunderbar diese Schöpfungen
sind. Eines dieser Wunder ist die Erschaffung der Lebewesen aus
Wasser. Es wurde für die Menschen erst nach Jahrhunderten, nachdem
das Mikroskop entdeckt worden war, möglich, diese Information
zu erlangen, die in vielen Versen ganz offensichtlich ausgedrückt
wird.
Heutzutage finden sich in den maßgeblichen Enzyklopädien Erklärungen
wie "Das Wasser ist das größte Element des Lebendigen. 50 bis
90% aller lebenden Organismen bestehen aus Wasser". Außerdem bestehen
80% des Zytoplasmas (der Inhalt einer Zelle) der normalen Zelle
eines Tiers, ebenfalls aus Wasser. Das Zytoplasma wurde erst Jahrhunderte
nach dem Hinabsenden des Quran gründlich untersucht. Aus diesem
Grund war es zu der Zeit, zu der der Quran hinabgesandt wurde
unmöglich, diese Tatsache zu wissen, die heute von der Welt der
Wissenschaft akzeptiert wird. Trotzdem wurde im Quran vor 14 Jahrhunderten
auf diese Information hingewiesen.


9) Danny Elder, John Pernetta,
Oceans, Mitchell Beazley Publishers, London, 1991, S. 27
10) M. Grant Gross, Oceanography, A View of Earth, 6. Auflage,
Englewood Cliffs, Prentice-Hall Inc., 1993, S. 205
11) Rod R. Seeley, Trent D. Stephens, Philip Tate, Essentials
of Anatomy & Physiology, 2. Auflage, Mosby-Year Book Inc., St.
Louis, 1996, S. 211; Charles R. Noback, N. L. Strominger, R. J.
Demarest, The Human Nervous System, Introduction and Review, 4.
Auflage, Lea & Febiger, Philadelphia, 1991, S. 410-411
12) Rod R. Seeley, Trent D. Stephens, Philip Tate, Essentials
of Anatomy & Physiology, 2. Auflage, Mosby-Year Book Inc., St.
Louis, 1996, S. 211
13) Patrick Glynn, God: The Evidence, The Reconciliation of Faith
and Reason in a Postsecular World, Prima Publishing, California,
1997, S. 80-81
14) Herbert Benson, Mark Stark, Timeless Healing, Simon & Schuster,
New York, 1996, S. 203
15) Herbert Benson, Mark Stark, Timeless Healing, Simon & Schuster,
New York, 1996, S. 193
16) Patrick Glynn, God: The Evidence, The Reconciliation of Faith
and Reason in a Postsecular World, Prima Publishing, California,
1997, S. 94
17) Keith L. Moore, E. Marshall Johnson, T. V. N. Persaud, Gerald
C. Goeringer, Abdul-Majeed A. Zindani, Mustafa A. Ahmed, Human
Development as Described in the Qur'an and Sunnah, Commission
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36
18) Keith L. Moore, Developing Human, 6. Auflage, 1998
19) http://anatomy.med.unsw.edu.au/cbl/embryo/ Notes/git4.htm
20) http://virtual.yosemite.cc.ca.us/uyeshiros/AP50/Repro.htm
21) Dr. Mazhar U. Kazi, 130 Evident Miracles in the Qur'an, Crescent
Publishing House, New York, USA, 1998, S. 84
22) Williams P., Basic Human Embryology, 3. Auflage, 1984, S.
64