DIE WUNDER IM QURAN .1.

DIE WUNDER DER WISSENSCHAFT IM QURAN

. Die Schöpfung des Universums
. Die Expansion des Universums
. Das Ende des Universums und der "Big Crunch"
. Die Schöpfung aus heißem Gas
. Die Trennung von "Himmel und Erde"
. Die Schöpfung derer, die zwischen den Himmeln und der Erde sind
. Die Vollkommenheit im Universum
. Die Unterschiede in den Strukturen der Sonne, des Mondes und der Sterne
. Die Umlaufbahnen und das rotierende Universum
. Die Bewegungsrichtung der Sonne
. Die Berechnung des Mondjahres
. Die Rundung der Erde
. Die Drehrichtung der Erde
. Die Schichten der Atmosphäre
. Das wohlgeschützte Dach der Erde
. Den Himmel zum Dach machen
. Der wiederkehrende Himmel
. Die Schichten der Erde
. Die Aufgabe der Berge
. Die Bewegung der Berge

. Unterschiede zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
. Die Verringerung der Erdmasse
. Die Erde spaltet sich
. Das Wunder im Eisen
. Die Relativität der Zeit
. Die Paarweise Erschaffung
. Subatomare Teilchen
. Schwarze Löcher

DEN HIMMEL ZUM DACH MACHEN

Der die Erde gemacht hat zu einem Bette für euch, und den Himmel zu einem Dach, und Wasser hat niederregnen lassen von den Wolken und damit Früchte für euren Unterhalt hervorgebracht hat. Stellt Allah daher keine Götter zur Seite, denn ihr wisst es doch. (Sure 2:22 - al-Baqara)

Im obigen Vers wird für den Himmel das arabische Wort "essemae binaen" verwendet. Dieses Wort hat die Bedeutungen von "Gewölbe, Decke". Außerdem beschreibt dieses Wort eine Bedeckung, die den Zelten der Wüstenaraber ähnelt. 12 Was mit dieser zeltähnlichen Struktur betont wird, ist der Schutz vor äußeren Einflüssen.

Obwohl wir es meist nicht bemerken, fallen auch viele Meteoriten auf die Erde. Der Grund, warum diese Meteoriten die Erde nicht schädigen, ist der Widerstand, den die Atmosphäre, die die Erde umgibt, auf die Meteoriten ausübt. Der Meteor kann diesen Widerstand nicht lange aushalten, und er verliert den Großteil seiner Masse, weil er durch die Reibung an den Molekülen der Erdatmosphäre verbrennt. Außer den Versen über die Schutzeigenschaft der Atmosphäre weist Allah auch im folgenden Vers auf diese spezielle Schöpfung hin:

Siehst du denn nicht, dass Allah euch (alles) dienstbar gemacht hat, was auf Erden ist, so wie die Schiffe, die das Meer auf Sein Geheiß durcheilen? Und Er hält den Himmel, damit er nicht auf die Erde fällt, außer mit Seiner Erlaubnis. Allah ist wahrlich gegen die Menschen mitfühlend und barmherzig. (Sure 22:65 - al-Hadsch)

Der Meteoritenschwarm der Geminiden wird jedes Jahr in der zweiten Woche des Dezembers am stärksten beobachtet. Die kurzen Linien, die in der Abbildung nebenan zu sehen sind, sind Spuren, die zu den Sternen gehören; die langen Linien gehören zu den Meteoren. Die Meteoriten die in der Abbildung zu sehen ist, sind mit einer Dichte von 58 Steinen pro Stunde auf die Erde gefallen.

Die Erdatmosphäre schützt uns vor den äußeren Gefahren aus dem Universum. Mit dem Wort "Dach", das in den Versen für den Himmel verwendet wird, wird auf diese Eigenschaft des Himmels hingewiesen, welche zu Zeiten unseres Propheten (s.a.w.s.) nicht bekannt war.

DER WIEDERKEHRENDE HIMMEL

In einem Vers des Quran wird eine wichtige Funktion des Himmels erwähnt:

Bei dem (Sternen-) Himmel und seiner Wiederkehr. (Sure 86:11 - at-Tariq)

Das Wort, das in den Quraninterpretationen als "Wiederkehr" übersetzt wird, hat die Bedeutung "zurückkehren" oder "zurückdrehen".

Wie bekannt ist, besteht die Atmosphäre, die die Erde umgibt, aus mehreren Schichten. Jede Schicht dient einem wichtigen Zweck zugunsten des Lebens. Jetzt überprüfen wir mit einigen Beispielen diese Funktion der Schichten, die um die Erde herum angeordnet sind.

Das Vorhandensein von Wasser ist für das Leben auf der Erde wesentlich. Einer der Faktoren, die den Wasserhaushalt steuern, ist die Troposphäre. Die Troposphäre bewirkt, dass der Wasserdampf, der von der Erdoberfläche aufsteigt, sich verdichtet und als Regen auf die Erde zurückfällt.
Die Schicht, die die Strahlen blockiert, die für das Leben auf der Erdoberfläche tödlich wären, ist die Ozonschicht (Ozonosphäre ist die unterste Schicht der Stratosphäre). Die Ozonschicht reflektiert schädliche kosmische Strahlen in den Weltraum.
Jede Schicht der Atmosphäre hat vorteilhafte Eigenschaften für die Menschen. Die Ionosphäre, eine der obersten Schichten der Atmosphäre reflektiert Kurzwellen, die vom Boden aus gesendet werden, von der Erde zurück zu den unterschiedlichen Teilen der Welt.

Die Troposphäre, 13 bis 15 Kilometer über der Erde, bewirkt, dass der Wasserdampf, der von der Erdoberfläche aufsteigt, sich verdichtet und als Regen auf die Erde zurückfällt. Die untere Schicht der Stratosphäre, die Ozon-Schicht, reflektiert in einer Höhe von 25 Kilometern die schädlichen UV-Strahlen, die aus dem Weltraum kommen. Die Ionosphäre reflektiert Kurzwellen, zurück zu den unterschiedlichen Teilen der Welt, und verhält sich damit wie ein passiver Nachrichtensatellit und ermöglicht auf diese Weise drahtlose Kommunikation, Radio und das Fernsehen. Die Magnetosphäre reflektiert die schädlichen radioaktiven Partikel, die durch die Sonne und andere Fixsterne ausgestrahlt werden, zurück in den Weltraum.

Diese Eigenschaft, die erst kürzlich entdeckt wurde, wurde vor Jahrhunderten im Quran verkündet und dies zeigt wieder, dass er das Wort von Allah ist.

DIE SCHICHTEN DER ERDE

Eine der Informationen, die im Quran über die Erde gegeben werden, ist die Ähnlichkeit der Erde mit dem Himmel, der sieben Schichten hat.

Allah ist es, Der sieben Himmel erschaffen hat und von der Erde ebensoviel. Der Befehl steigt zwischen ihnen herab, damit ihr wisst, dass Allah Macht über alle Dinge hat und dass Allah alle Dinge mit Seinem Wissen umfasst. (Sure 65:12 - at-Talaq)

Diese Information, auf die im obenerwähnten Vers hingewiesen wird, ist auch in den wissenschaftlichen Quellen zu lesen und es wird erklärt, dass die Erde aus sieben Schichten besteht. Diese Schichten sind folgende:

1. Schicht: Lithosphäre (flüssig)

2. Schicht: Lithosphäre (fest)

3. Schicht: Asthenosphäre

4. Schicht: oberer Erdmantel

5. Schicht: unterer Erdmantel

6. Schicht: äußerer Kern

7. Schicht: innerer Kern

Das Wort ""Lithosphäre" stammt vom Wort lithos, das auf Griechisch "Felsen" bedeutet. Sie ist der oberste Gesteinsmantel der Erde. Im Vergleich mit anderen Schichten ist sie sehr dünn. Die Lithosphäre ist unter den Ozeanen und in den Gebieten, die vulkanisch aktiv sind, noch dünner. Die durchschnittliche Dicke dieser Schicht der Erde ist 80 km. Sie ist kälter und solider als die anderen Schichten; aus diesem Grund wirkt sie wie eine Schale für die Erde.

Unter der Lithosphäre befindet sich die Asthenosphäre, deren Name vom Wort Asthenes stammt, das auf Griechisch schwach heißt. Diese Schicht ist noch dünner als die Lithosphäre und sie ist eine bewegliche Schicht. Diese Schicht besteht aus heißen, halbfesten Materialien, die wegen der hohen Temperatur und dem hohen Druck weich werden und schmelzen können. Es wird angenommen, dass die solide Lithosphäre über der Asthenosphäre schwimmt, die sich langsam bewegt. 13 Unter diesen Schichten gibt es eine weitere Schicht mit einer Dicke von 2.900 Kilometern, die Erdmantel genannt wird, der bei hoher Temperatur aus halb-soliden Felsen besteht. Der Erdmantel, der mehr Eisen, Magnesium und Kalzium als die Schale enthält, ist heißer und dichter; denn die Wärme und der Druck innerhalb der Erde wachsen mit zunehmender Tiefe.

Im Zentrum der Erde befindet sich der Kern, der fast zweimal dichter als der Mantel ist. Der Grund für diese Dichte ist, dass es innerhalb des Kerns einen höheren Metallanteil (Eisen-Nickel Gemisch) als Gestein gibt. Der Kern der Erde besteht aus zwei verschiedenen Teilen: Der erste ist der flüssige äußere Kern, der eine Dicke von 2200 Kilometern hat; der andere ist ein solider innerer Kern, mit einer Dicke von 1250 Kilometern.

Es ist sicherlich eines der vielen wissenschaftlichen Wunder des Qurans, dass die Ähnlichkeit der Erdschichten mit dem Himmel mitgeteilt worden ist, die lediglich mit der Technologie des 20. Jahrhunderts festgestellt werden könnte.

DIE AUFGABE DER BERGE

Im Quran wird auf eine sehr bedeutende geologische Funktion der Berge aufmerksam gemacht:

Und Wir setzten festgegründete Berge auf die Erde, damit sie nicht mit ihnen wanke... (Sure 21:31 - al-Anbiya)

Die Berge haben die Funktion, Erschütterungen auf der Erde zu verhindern. Diese Tatsache, die zu der Zeit, als der Quran offenbart wurde, niemandem bekannt war hat sich erst aus den Entdeckungen der modernen Geologie ergeben.

Früher wurde angenommen, die Berge seien nur Anhöhen der Erdoberfläche. Wissenschaftler stellten jedoch inzwischen fest, dass die Berge nicht nur Anhöhen auf der Erde sind, sondern dass sie sich mitunter 10-15 mal weiter als ihre Höhe über dem Erdboden ausdehnen. Mit diesen Eigenschaften haben die Berge die Funktion von Nägeln oder Pflöcken, die z.B. ein Zelt am Boden befestigen. Der Mount Everest, dessen Gipfel 8848 m hoch ist, dehnt sich unterirdisch mehr als 125 km nach unten hin aus. 14


Die Berge haben "Wurzeln" tief unter der Oberfläche des Bodens. 16

Schematischer Schnitt. Die Berge haben tiefe "Wurzeln", die in der Erde eingebettet sind. 17

Eine andere Abbildung, die zeigt, dass die Berge die Form von Pflöcken haben. 18

Berge, entstehen durch den Zusammenstoss und die Auffaltung der massiven tektonischen Platten, die die Erdkruste bilden. Wenn zwei solcher Platten zusammenstoßen, schiebt sich die eine unter die andere Platte, wodurch diese nach oben gedrückt wird und Höhen und Berge bildet. Die untere Platte bewegt sich weiter und bildet unter der Erdoberfläche eine tiefe Verlängerung des Bergrückens. In einem wissenschaftlichen Text wird die Struktur der Berge wie folgt beschrieben:

In den Gebirgsmassiven, dort wo die Kontinente dicker sind, dringt die Erdrinde zum Mantel hin ein. 15

Einer der weltbekannten Unterseegeologen Prof. Siaveda gab den folgenden Kommentar ab, als er davon sprach, dass die Berge in der Erde "verwurzelt" sind:

Der fundamentale Unterschied zwischen kontinentalen und ozeanischen Gebirgen besteht in ihrem Material. Kontinental-Berge bestehen im wesentlichen aus Sedimenten, während ozeanische Berge aus vulkanischem Gestein bestehen. Kontinentale Berge entstanden durch starke Kompressionskräfte, ozeanische Berge dagegen durch starke expansive Kräfte. Was beide gemeinsam haben, sind Fundamente, Wurzeln gewissermaßen, weit nach unten hin fortsetzen und durch die sie in ihrer Position gehalten werden. Im Falle kontinentaler Gebirgsmassive bestehen diese "Wurzeln" aus sehr leichtem Material geringer Dichte, bei ozeanischen Gebirgen bestehen sie aus dichterem, schwererem Material, doch dieses ist sehr heiß und deswegen dehnt es sich aus. Beide erfüllen aber dieselbe Aufgabe, die darin besteht, die Bergmassive zu fixieren, was in diesem Fall auf dem Prinzip des Archimedes beruht, einem grundlegenden Satz der Hydrostatik, nachdem ein in eine Flüssigkeit eingetauchter Körper scheinbar so viel von seiner Gewichtskraft verliert, wie die von ihm verdrängte Flüssigkeit wiegt. Dadurch entsteht ein Auftrieb, der die Gebirge auf dem heißen, flüssigen Magma schwimmen lässt. 19


O ihr, die ihr glaubt! Gebt euch Allah ganz und gar hin und folgt nicht den Fußstapfen des Satans; siehe, er ist offenkundig euer Feind.
(Sure 2:208 - al-Baqara)

Siehe, die, welche glauben und für Allahs Sache auswandern und streiten, sie hoffen wirklich auf Allahs Barmherzigkeit; und Allah ist verzeihend und barmherzig.
(Sure 2:218 - al-Baqara)

Im Buch Earth [Die Erde] von Frank Press, der derzeit der Vorsitzende der Amerikanischen Wissenschaftsakademie ist und dessen Buch in vielen Universitäten der Welt als Standardwerk gelesen wird, wird beschrieben, dass die Berge die Form von Pflöcken haben und dass sie in der Erde verankert sind. 20

Im Quran wird die Rolle der Berge durch einen Vergleich mit dem Pflock unterstrichen:

Machten Wir nicht die Erde zu einem Bett. Und die Berge zu Pflöcken! (Sure 78:6, 7 - an-Naba')

Und in einem weiteren Vers teilt Allah uns mit, dass "Er die Berge festigte" (Sure 79:32 - an-Nazi'at). Das Wort "ersayha" hat in diesem Vers die Bedeutung von "verankern, fixieren, vernageln, angewurzelt sein".

Gebirge fixieren also die tektonischen Platten der Erdkruste, indem sie sich an den Berührungslinien dieser Platten befinden, wo sie sich nach oben und weiter noch nach unten hin ausdehnen. Auf diese Weise verhindern sie, dass die Erdkruste unkontrolliert auf der Magmaschicht treibt. Kurz, wir können die Berge mit Nägeln vergleichen, die Holzbretter zusammenhalten.

Dieser Fixierungseffekt der Berge wird in der wissenschaftlichen Literatur als Isostasie bezeichnet. Isostasie ist eine Theorie, nach der die Massemenge zwischen Erdmittelpunkt und Erdkruste an jedem Punkt gleich ist.

Wir wissen heute, das unsere Erdkruste aus verschiedenen Platten, besteht, die auf der flüssigen Magma des Erdmantels schwimmen. Wenn es Fixierungsfunktion der Berge nicht gäbe, würden die Platten wegen der hohen Rotationsgeschwindigkeit der Erde zum Äquator hin gedrückt, was große Verschiebungen auf der Erdoberfläche hervorrufen würde. In solch einer Lage würde sich kein Mutterboden auf der Erdoberfläche halten können, kein Wasser, es könnten keine Pflanzen wachsen, man könnte keine Strassen oder Häuser bauen, das Leben auf der Erde, so wie wir es kennen, würde kaum möglich sein.

Wie ersichtlich ist, wurde die lebenswichtige Rolle der Gebirge, die durch die moderne Geologie und durch seismische Messungen entdeckt wurde, im Quran als Beispiel der absoluten Weisheit von Allahs Schöpfung aufgedeckt. In einem anderen Vers sagt Allah folgendes:

...Und er stellte festgegründete Berge auf die Erde, damit sie nicht mit euch wanke... (Sure 31:10 - Luqman)

DIE BEWEGUNG DER BERGE

In einem Vers informiert Allah uns, dass die Berge nicht statisch, sondern ständig in Bewegung sind.

Und die Berge, die du für so fest hältst, wirst du wie Wolken vorbeiziehen sehen... (Sure 27:88 - an-Naml)

Diese Bewegung wird durch die Plattentektonik der Erdkruste verursacht. Anfang des 20. Jahrhunderts schlug ein deutscher Wissenschaftler namens Alfred Wegener vor, die heutigen Kontinente könnten in den frühen Zeiten der Erdgeschichte zusammengehangen und so einen einzigen riesigen Urkontinent gebildet haben, seien aber dann in unterschiedliche Richtungen gedriftet.

Die Geologen aber verstanden erst in den achtzigen Jahren, 50 Jahre nach Wegeners Tod, dass er recht gehabt hatte. Wie er in seinem Artikel von 1915, geschrieben hat, waren die Landmassen der Erde vor ca. 500 Millionen Jahren miteinander verbunden. Dieser große Landblock "Pangäa" befand sich auf dem Südpol. Vor ungefähr 180 Millionen Jahren teilte sich Pangäa in zwei Teile, die in unterschiedliche Richtungen trieben. Einer dieser riesigen Kontinente war Gondwana, das Afrika, Australien, die Antarktis und Indien einschloss. Der zweite war Laurasia, das Europa, Nordamerika und Asien außer Indien umfasste. In den folgenden 150 Millionen Jahren nach dieser Spaltung teilten sich Gondwana und Laurasia in kleinere Teile.

Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschließt, spricht Er nur zu ihr "Sei" und sie ist. (Sure 2:117 - al-Baqara)

Diese Kontinente, die entstanden, nachdem Pangäa sich geteilt hatte, verschieben sich auf der Erdoberfläche mit einer Geschwindigkeit von einigen Zentimetern pro Jahr und ändern damit beständig die See- und Landverhältnisse der Erde.

Die Erdkruste, die aus dem obersten Erdmantel entstanden ist und eine Dicke von 100 Kilometern hat, besteht aus verschiedenen Schichten. Es gibt sechs Hauptschichten und zahlreiche kleinere Schichten, die die Erdoberfläche bilden. Entsprechend der Theorie, der Schichtentektonik verschieben sich diese Schichten auf der Erde, indem sie die Kontinente und Ozeanböden mit sich tragen. Es ist gemessen worden, dass die Kontinentalverschiebung etwa 1 - 5 Zentimeter pro Jahr beträgt. Solange die Schichten sich in dieser Weise bewegen, erfolgt eine langsame Änderung in der Geographie der Erde. Der Atlantik wird zum Beispiel jedes Jahr etwas breiter. 21

Es muss dabei ein sehr wichtiger Punkt in Betracht gezogen werden: Allah hat die Bewegung der Berge in den Versen als treibende Tätigkeit beschrieben. Heute verwenden Wissenschaftler ebenfalls die Bezeichnung continental drift (Kontinentaldrift) für diese Bewegung. 22

Die Bewegungen der Kontinente

Die Abbildungen links stellen die Position der Kontinente in der Vergangenheit dar. Wenn wir annehmen, dass die Bewegungen der Kontinente in der gleichen Weise fortfahren, so werden sie Millionen Jahre später in der Position sein, die in der Abbildung rechts gezeigt wird.

Das Kontinentaldrift ist eine Information, die zu der Zeit, als der Quran hinabgesandt wurde, nicht beobachtet werden konnte und Allah hat uns mit dem Vers "die Berge, die du für so fest hältst" im voraus mitgeteilt, wie die Menschen dieses Thema einschätzen werden. Doch danach informiert er uns, dass die Berge wie Wolken vorbeiziehen. Wie ersichtlich ist, wurde im Vers ganz offenbar auf die Beweglichkeit der Schicht, auf der sich die Berge befinden, hingewiesen.

Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschließt,
spricht Er nur zu ihr “Sei” und sie ist.
(Sure 2:117 –al- Baqara)

Es ist ein weiteres Wunder, dass diese wissenschaftliche Tatsache, die vor kurzem erst entdeckt worden ist, schon im Quran verkündet wurde.

12) http://webhome.idirect.com/~alila/Writings/ Physics.htm
13) http://pubs.usgs.gov/publications/text/inside.html
14) http://www.wamy.co.uk/announcements3.html; aus dem Vortrag von Prof. Zighloul Raghib El-Naggar
15) Carolyn Sheets, Robert Gardner, Samuel F. Howe, General Science, Allyn and Bacon Inc. Newton, Massachusetts, 1985, S. 305.
16) Frank Press, Raymond Siever, Earth, 3. Auflage, W. H. Freeman and Company, 1982, San Francisco, S. 413
17) André Cailleux, Anatomy of the Earth, World University Library, London, S. 220
18) Edward J. Tarbuck, Frederick K. Lutgens, Earth Science, 3. Ausgabe, Charles E. Merrill Publishing Company, 1982, Columbus, S. 158
19) http://www.beconvinced.com/science/QURANMOUNTAIN.htm
20) Frank Press, Raymond Siever, Earth, 3. Ausgabe, W. H. Freeman and Company, San Francisco, 1982
21) Carolyn Sheets, Robert Gardner, Samuel F. Howe, General Science, Allyn and Bacon Inc. Newton, Massachusetts, 1985, S. 305
22) Powers of Nature, National Geographic Society, Washington D.C., 1978, S.12-13

 
Diese Webseite basiert auf den Arbeiten von ADEM YAKUP.