DIE WUNDER IM QURAN .1.

DIE WUNDER DER WISSENSCHAFT IM
QURAN
DEN HIMMEL ZUM DACH MACHEN
Der die Erde gemacht hat zu einem
Bette für euch, und den Himmel zu einem Dach, und Wasser hat niederregnen
lassen von den Wolken und damit Früchte für euren Unterhalt hervorgebracht
hat. Stellt Allah daher keine Götter zur Seite, denn ihr wisst
es doch. (Sure 2:22 - al-Baqara)
Im obigen Vers wird
für den Himmel das arabische Wort "essemae binaen" verwendet.
Dieses Wort hat die Bedeutungen von "Gewölbe, Decke". Außerdem
beschreibt dieses Wort eine Bedeckung, die den Zelten der Wüstenaraber
ähnelt. 12 Was mit dieser zeltähnlichen
Struktur betont wird, ist der Schutz vor äußeren Einflüssen.
Obwohl wir es meist nicht bemerken, fallen auch
viele Meteoriten auf die Erde. Der Grund, warum diese Meteoriten
die Erde nicht schädigen, ist der Widerstand, den die Atmosphäre,
die die Erde umgibt, auf die Meteoriten ausübt. Der Meteor kann
diesen Widerstand nicht lange aushalten, und er verliert den Großteil
seiner Masse, weil er durch die Reibung an den Molekülen der Erdatmosphäre
verbrennt. Außer den Versen über die Schutzeigenschaft der Atmosphäre
weist Allah auch im folgenden Vers auf diese spezielle Schöpfung
hin:
Siehst du denn nicht, dass Allah
euch (alles) dienstbar gemacht hat, was auf Erden ist, so wie
die Schiffe, die das Meer auf Sein Geheiß durcheilen? Und Er hält
den Himmel, damit er nicht auf die Erde fällt, außer mit Seiner
Erlaubnis. Allah ist wahrlich gegen die Menschen mitfühlend
und barmherzig. (Sure 22:65 - al-Hadsch)
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Der
Meteoritenschwarm der Geminiden wird jedes Jahr in der
zweiten Woche des Dezembers am stärksten beobachtet.
Die kurzen Linien, die in der Abbildung nebenan zu sehen
sind, sind Spuren, die zu den Sternen gehören; die langen
Linien gehören zu den Meteoren. Die Meteoriten die in
der Abbildung zu sehen ist, sind mit einer Dichte von
58 Steinen pro Stunde auf die Erde gefallen. |
Die Erdatmosphäre schützt uns vor den äußeren Gefahren
aus dem Universum. Mit dem Wort "Dach", das in den Versen für
den Himmel verwendet wird, wird auf diese Eigenschaft des Himmels
hingewiesen, welche zu Zeiten unseres Propheten (s.a.w.s.) nicht
bekannt war.
DER WIEDERKEHRENDE HIMMEL
In einem Vers des Quran wird eine wichtige Funktion
des Himmels erwähnt:
Bei dem (Sternen-) Himmel und seiner
Wiederkehr. (Sure 86:11 - at-Tariq)
Das Wort, das in den Quraninterpretationen als
"Wiederkehr" übersetzt wird, hat die Bedeutung "zurückkehren"
oder "zurückdrehen".
Wie bekannt ist, besteht die Atmosphäre, die
die Erde umgibt, aus mehreren Schichten. Jede Schicht dient einem
wichtigen Zweck zugunsten des Lebens. Jetzt überprüfen wir mit
einigen Beispielen diese Funktion der Schichten, die um die Erde
herum angeordnet sind.
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Das
Vorhandensein von Wasser ist für das Leben auf
der Erde wesentlich. Einer der Faktoren, die
den Wasserhaushalt steuern, ist die Troposphäre.
Die Troposphäre bewirkt, dass der Wasserdampf,
der von der Erdoberfläche aufsteigt, sich verdichtet
und als Regen auf die Erde zurückfällt. |
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Die
Schicht, die die Strahlen blockiert, die für
das Leben auf der Erdoberfläche tödlich wären,
ist die Ozonschicht (Ozonosphäre ist die unterste
Schicht der Stratosphäre). Die Ozonschicht reflektiert
schädliche kosmische Strahlen in den Weltraum. |
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Jede
Schicht der Atmosphäre hat vorteilhafte Eigenschaften
für die Menschen. Die Ionosphäre, eine der obersten
Schichten der Atmosphäre reflektiert Kurzwellen,
die vom Boden aus gesendet werden, von der Erde
zurück zu den unterschiedlichen Teilen der Welt. |
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Die Troposphäre, 13 bis 15 Kilometer über der
Erde, bewirkt, dass der Wasserdampf, der von der Erdoberfläche
aufsteigt, sich verdichtet und als Regen auf die Erde zurückfällt.
Die untere Schicht der Stratosphäre, die Ozon-Schicht, reflektiert
in einer Höhe von 25 Kilometern die schädlichen UV-Strahlen, die
aus dem Weltraum kommen. Die Ionosphäre reflektiert Kurzwellen,
zurück zu den unterschiedlichen Teilen der Welt, und verhält sich
damit wie ein passiver Nachrichtensatellit und ermöglicht auf
diese Weise drahtlose Kommunikation, Radio und das Fernsehen.
Die Magnetosphäre reflektiert die schädlichen radioaktiven Partikel,
die durch die Sonne und andere Fixsterne ausgestrahlt werden,
zurück in den Weltraum.
Diese Eigenschaft, die erst kürzlich entdeckt
wurde, wurde vor Jahrhunderten im Quran verkündet und dies zeigt
wieder, dass er das Wort von Allah ist.
DIE SCHICHTEN DER ERDE
Eine der Informationen, die im Quran über die
Erde gegeben werden, ist die Ähnlichkeit der Erde mit dem Himmel,
der sieben Schichten hat.
Allah ist es, Der sieben Himmel
erschaffen hat und von der Erde ebensoviel. Der Befehl steigt
zwischen ihnen herab, damit ihr wisst, dass Allah Macht über alle
Dinge hat und dass Allah alle Dinge mit Seinem Wissen umfasst.
(Sure 65:12 - at-Talaq)
Diese Information, auf die im obenerwähnten Vers
hingewiesen wird, ist auch in den wissenschaftlichen Quellen zu
lesen und es wird erklärt, dass die Erde aus sieben Schichten
besteht. Diese Schichten sind folgende:

1.
Schicht: Lithosphäre (flüssig)
2. Schicht: Lithosphäre (fest)
3. Schicht: Asthenosphäre
4. Schicht: oberer Erdmantel
5. Schicht: unterer Erdmantel
6. Schicht: äußerer Kern
7. Schicht: innerer Kern
Das Wort ""Lithosphäre" stammt vom Wort lithos,
das auf Griechisch "Felsen" bedeutet. Sie ist der oberste Gesteinsmantel
der Erde. Im Vergleich mit anderen Schichten ist sie sehr dünn.
Die Lithosphäre ist unter den Ozeanen und in den Gebieten, die
vulkanisch aktiv sind, noch dünner. Die durchschnittliche Dicke
dieser Schicht der Erde ist 80 km. Sie ist kälter und solider
als die anderen Schichten; aus diesem Grund wirkt sie wie eine
Schale für die Erde.
Unter der Lithosphäre
befindet sich die Asthenosphäre, deren Name vom Wort Asthenes
stammt, das auf Griechisch schwach heißt. Diese Schicht
ist noch dünner als die Lithosphäre und sie ist eine bewegliche
Schicht. Diese Schicht besteht aus heißen, halbfesten Materialien,
die wegen der hohen Temperatur und dem hohen Druck weich werden
und schmelzen können. Es wird angenommen, dass die solide Lithosphäre
über der Asthenosphäre schwimmt, die sich langsam bewegt. 13 Unter diesen Schichten gibt
es eine weitere Schicht mit einer Dicke von 2.900 Kilometern,
die Erdmantel genannt wird, der bei hoher Temperatur aus halb-soliden
Felsen besteht. Der Erdmantel, der mehr Eisen, Magnesium und Kalzium
als die Schale enthält, ist heißer und dichter; denn die Wärme
und der Druck innerhalb der Erde wachsen mit zunehmender Tiefe.
Im Zentrum der Erde befindet sich der Kern, der
fast zweimal dichter als der Mantel ist. Der Grund für diese Dichte
ist, dass es innerhalb des Kerns einen höheren Metallanteil (Eisen-Nickel
Gemisch) als Gestein gibt. Der Kern der Erde besteht aus zwei
verschiedenen Teilen: Der erste ist der flüssige äußere Kern,
der eine Dicke von 2200 Kilometern hat; der andere ist ein solider
innerer Kern, mit einer Dicke von 1250 Kilometern.
Es ist sicherlich eines der vielen wissenschaftlichen
Wunder des Qurans, dass die Ähnlichkeit der Erdschichten mit dem
Himmel mitgeteilt worden ist, die lediglich mit der Technologie
des 20. Jahrhunderts festgestellt werden könnte.
DIE AUFGABE
DER BERGE
Im Quran wird auf eine sehr bedeutende geologische
Funktion der Berge aufmerksam gemacht:
Und Wir setzten festgegründete
Berge auf die Erde, damit sie nicht mit ihnen wanke... (Sure 21:31
- al-Anbiya)
Die Berge haben die Funktion, Erschütterungen
auf der Erde zu verhindern. Diese Tatsache, die zu der Zeit, als
der Quran offenbart wurde, niemandem bekannt war hat sich erst
aus den Entdeckungen der modernen Geologie ergeben.
Früher wurde angenommen,
die Berge seien nur Anhöhen der Erdoberfläche. Wissenschaftler
stellten jedoch inzwischen fest, dass die Berge nicht nur Anhöhen
auf der Erde sind, sondern dass sie sich mitunter 10-15 mal weiter
als ihre Höhe über dem Erdboden ausdehnen. Mit diesen Eigenschaften
haben die Berge die Funktion von Nägeln oder Pflöcken, die z.B.
ein Zelt am Boden befestigen. Der Mount Everest, dessen Gipfel
8848 m hoch ist, dehnt sich unterirdisch mehr als 125 km nach
unten hin aus. 14
Die Berge haben "Wurzeln" tief unter
der Oberfläche des Bodens. 16 |
Schematischer Schnitt. Die
Berge haben tiefe "Wurzeln", die in der Erde eingebettet
sind. 17 |
Eine andere Abbildung, die
zeigt, dass die Berge die Form von Pflöcken haben. 18 |
Berge, entstehen durch den Zusammenstoss und
die Auffaltung der massiven tektonischen Platten, die die Erdkruste
bilden. Wenn zwei solcher Platten zusammenstoßen, schiebt sich
die eine unter die andere Platte, wodurch diese nach oben gedrückt
wird und Höhen und Berge bildet. Die untere Platte bewegt sich
weiter und bildet unter der Erdoberfläche eine tiefe Verlängerung
des Bergrückens. In einem wissenschaftlichen Text wird die Struktur
der Berge wie folgt beschrieben:
In den Gebirgsmassiven,
dort wo die Kontinente dicker sind, dringt die Erdrinde zum Mantel
hin ein. 15
Einer der weltbekannten Unterseegeologen Prof.
Siaveda gab den folgenden Kommentar ab, als er davon sprach, dass
die Berge in der Erde "verwurzelt" sind:
Der fundamentale Unterschied
zwischen kontinentalen und ozeanischen Gebirgen besteht in ihrem
Material. Kontinental-Berge bestehen im wesentlichen aus Sedimenten,
während ozeanische Berge aus vulkanischem Gestein bestehen. Kontinentale
Berge entstanden durch starke Kompressionskräfte, ozeanische Berge
dagegen durch starke expansive Kräfte. Was beide gemeinsam haben,
sind Fundamente, Wurzeln gewissermaßen, weit nach unten hin fortsetzen
und durch die sie in ihrer Position gehalten werden. Im Falle
kontinentaler Gebirgsmassive bestehen diese "Wurzeln" aus sehr
leichtem Material geringer Dichte, bei ozeanischen Gebirgen bestehen
sie aus dichterem, schwererem Material, doch dieses ist sehr heiß
und deswegen dehnt es sich aus. Beide erfüllen aber dieselbe Aufgabe,
die darin besteht, die Bergmassive zu fixieren, was in diesem
Fall auf dem Prinzip des Archimedes beruht, einem grundlegenden
Satz der Hydrostatik, nachdem ein in eine Flüssigkeit eingetauchter
Körper scheinbar so viel von seiner Gewichtskraft verliert, wie
die von ihm verdrängte Flüssigkeit wiegt. Dadurch entsteht ein
Auftrieb, der die Gebirge auf dem heißen, flüssigen Magma schwimmen
lässt. 19

O ihr, die ihr glaubt! Gebt euch Allah ganz und gar
hin und folgt nicht den Fußstapfen des Satans; siehe,
er ist offenkundig euer Feind.
(Sure 2:208 - al-Baqara)
Siehe, die, welche glauben
und für Allahs Sache auswandern und streiten, sie hoffen
wirklich auf Allahs Barmherzigkeit;
und Allah ist verzeihend und barmherzig.
(Sure 2:218 - al-Baqara) |
Im Buch Earth [Die Erde]
von Frank Press, der derzeit der Vorsitzende der Amerikanischen
Wissenschaftsakademie ist und dessen Buch in vielen Universitäten
der Welt als Standardwerk gelesen wird, wird beschrieben, dass
die Berge die Form von Pflöcken haben und dass sie in der Erde
verankert sind. 20
Im Quran wird die Rolle der Berge durch einen
Vergleich mit dem Pflock unterstrichen:
Machten Wir nicht die Erde zu einem
Bett. Und die Berge zu Pflöcken! (Sure 78:6, 7 - an-Naba')
Und in einem weiteren Vers teilt Allah uns mit,
dass "Er die Berge festigte" (Sure 79:32 -
an-Nazi'at). Das Wort "ersayha" hat in diesem Vers die
Bedeutung von "verankern, fixieren, vernageln, angewurzelt sein".
Gebirge fixieren also die tektonischen Platten
der Erdkruste, indem sie sich an den Berührungslinien dieser Platten
befinden, wo sie sich nach oben und weiter noch nach unten hin
ausdehnen. Auf diese Weise verhindern sie, dass die Erdkruste
unkontrolliert auf der Magmaschicht treibt. Kurz, wir können die
Berge mit Nägeln vergleichen, die Holzbretter zusammenhalten.
Dieser Fixierungseffekt der Berge wird in der
wissenschaftlichen Literatur als Isostasie bezeichnet. Isostasie
ist eine Theorie, nach der die Massemenge zwischen Erdmittelpunkt
und Erdkruste an jedem Punkt gleich ist.
Wir wissen heute, das unsere Erdkruste aus verschiedenen
Platten, besteht, die auf der flüssigen Magma des Erdmantels schwimmen.
Wenn es Fixierungsfunktion der Berge nicht gäbe, würden die Platten
wegen der hohen Rotationsgeschwindigkeit der Erde zum Äquator
hin gedrückt, was große Verschiebungen auf der Erdoberfläche hervorrufen
würde. In solch einer Lage würde sich kein Mutterboden auf der
Erdoberfläche halten können, kein Wasser, es könnten keine Pflanzen
wachsen, man könnte keine Strassen oder Häuser bauen, das Leben
auf der Erde, so wie wir es kennen, würde kaum möglich sein.
Wie ersichtlich ist, wurde die lebenswichtige
Rolle der Gebirge, die durch die moderne Geologie und durch seismische
Messungen entdeckt wurde, im Quran als Beispiel der absoluten
Weisheit von Allahs Schöpfung aufgedeckt. In einem anderen Vers
sagt Allah folgendes:
...Und er stellte festgegründete
Berge auf die Erde, damit sie nicht mit euch wanke... (Sure 31:10
- Luqman)
DIE BEWEGUNG DER BERGE
In einem Vers informiert Allah uns, dass die
Berge nicht statisch, sondern ständig in Bewegung sind.
Und die Berge, die du für so fest
hältst, wirst du wie Wolken vorbeiziehen sehen... (Sure 27:88
- an-Naml)
Diese Bewegung wird durch
die Plattentektonik der Erdkruste verursacht. Anfang des 20. Jahrhunderts
schlug ein deutscher Wissenschaftler namens Alfred Wegener vor,
die heutigen Kontinente könnten in den frühen Zeiten der Erdgeschichte
zusammengehangen und so einen einzigen riesigen Urkontinent gebildet
haben, seien aber dann in unterschiedliche Richtungen gedriftet.
Die Geologen aber verstanden erst in den achtzigen
Jahren, 50 Jahre nach Wegeners Tod, dass er recht gehabt hatte.
Wie er in seinem Artikel von 1915, geschrieben hat, waren die
Landmassen der Erde vor ca. 500 Millionen Jahren miteinander verbunden.
Dieser große Landblock "Pangäa" befand sich auf dem Südpol. Vor
ungefähr 180 Millionen Jahren teilte sich Pangäa in zwei Teile,
die in unterschiedliche Richtungen trieben. Einer dieser riesigen
Kontinente war Gondwana, das Afrika, Australien, die Antarktis
und Indien einschloss. Der zweite war Laurasia, das Europa, Nordamerika
und Asien außer Indien umfasste. In den folgenden 150 Millionen
Jahren nach dieser Spaltung teilten sich Gondwana und Laurasia
in kleinere Teile.
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Er ist
der Schöpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine
Sache beschließt, spricht Er nur zu ihr "Sei" und sie
ist. (Sure 2:117 - al-Baqara) |
Diese Kontinente, die entstanden, nachdem Pangäa
sich geteilt hatte, verschieben sich auf der Erdoberfläche mit
einer Geschwindigkeit von einigen Zentimetern pro Jahr und ändern
damit beständig die See- und Landverhältnisse der Erde.
Die Erdkruste, die aus
dem obersten Erdmantel entstanden ist und eine Dicke von 100 Kilometern
hat, besteht aus verschiedenen Schichten. Es gibt sechs Hauptschichten
und zahlreiche kleinere Schichten, die die Erdoberfläche bilden.
Entsprechend der Theorie, der Schichtentektonik verschieben sich
diese Schichten auf der Erde, indem sie die Kontinente und Ozeanböden
mit sich tragen. Es ist gemessen worden, dass die Kontinentalverschiebung
etwa 1 - 5 Zentimeter pro Jahr beträgt. Solange die Schichten
sich in dieser Weise bewegen, erfolgt eine langsame Änderung in
der Geographie der Erde. Der Atlantik wird zum Beispiel jedes
Jahr etwas breiter. 21
Es muss dabei ein sehr
wichtiger Punkt in Betracht gezogen werden: Allah hat die Bewegung
der Berge in den Versen als treibende Tätigkeit beschrieben. Heute
verwenden Wissenschaftler ebenfalls die Bezeichnung continental
drift (Kontinentaldrift) für diese Bewegung. 22
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Die Bewegungen
der Kontinente
Die Abbildungen links
stellen die Position der Kontinente in der Vergangenheit
dar. Wenn wir annehmen, dass die Bewegungen der Kontinente
in der gleichen Weise fortfahren, so werden sie Millionen
Jahre später in der Position sein, die in der Abbildung
rechts gezeigt wird. |
Das Kontinentaldrift ist eine Information, die
zu der Zeit, als der Quran hinabgesandt wurde, nicht beobachtet
werden konnte und Allah hat uns mit dem Vers "die Berge, die du
für so fest hältst" im voraus mitgeteilt, wie die Menschen dieses
Thema einschätzen werden. Doch danach informiert er uns, dass
die Berge wie Wolken vorbeiziehen. Wie ersichtlich ist, wurde
im Vers ganz offenbar auf die Beweglichkeit der Schicht, auf der
sich die Berge befinden, hingewiesen.
Er ist der Schöpfer
der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschließt,
spricht Er nur zu ihr “Sei” und sie ist.
(Sure 2:117 –al- Baqara) |
Es ist ein weiteres Wunder, dass diese wissenschaftliche
Tatsache, die vor kurzem erst entdeckt worden ist, schon im Quran
verkündet wurde.